Tokio-Schluss: Schwach – Sorgen um Kreditkrise halten an

Der breiter gefasste TOPIX verlor 1,49 Prozent auf 1.494,35 Punkte. Auch der anhaltend festere Yen sorge über befürchtete Gewinneinbussen exportorientierter Unternehmen für schlechte Stimmung, hiess es am Markt.


Nach dem schwankendem Handelsverlauf an Wall Street hätten sich einige Anleger sehr zurückgehalten, sagte Teruhisa Ishikawa von Mizuho Investors Securities. Vor den anstehenden Bilanzvorlagen japanischer Grossbanken und mit Blick auf die Turbulenzen am Hypothekenmarkt seien nur wenig Gründe zum Aktienkauf gefunden worden. Am kommenden Dienstag steht zudem die Leitzinsentscheidung der Bank of Japan auf der Agenda.


Banken standen erneut besonders unter Druck. So verloren Mitsubishi UFJ Financial 4,8 Prozent auf 920 Yen, Sumitomo Mitsui Financial (SMFG) rutschten um 5,9 Prozent auf 750.000 Yen ab. Resona büssten 4,2 Prozent auf 182.000 Yen ein und Mizuho Financial gingen 5,7 Prozent tiefer bei 531.000 Yen aus dem Handel.


Unter den exportorientierten Werten ragten Nissan Motor mit minus 3,8 Prozent auf 1.181 Yen heraus. Auch die Stahlwerte wurden schwächer gehandelt. Hier fielen Nippon Steel mit minus 3,6 Prozent auf 679 Yen besonders auf.


Toray Industries gewannen dagegen nach Zahlen 4,4 Prozent auf 850 Yen. Der operative Gewinn kletterte im ersten Geschäftshalbjahr um 2,6 Prozent. (awp/mc/ab)

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