UBS senkt BIP-Prognose 2009 auf -2,8 Prozent

Das BIP werde um 0,4% zurückgehen, wie die UBS-Sparte am Freitag mitteilte. Am Donnerstag hatte die KOF als erstes grösseres Institut für 2010 ein negatives Wirtschaftswachstum vorausgesagt. Die UBS-Ökonomen sehen die Entwicklung auch im laufenden Jahr negativer als noch vor zwei Monaten. 2009 werde das BIP um 2,8% schrumpfen. Ende Januar hatten sie einen Rückgang von 1,2% prognostiziert.


«Schnelle Erholung nicht in Sicht»
Die Schweizer Wirtschaft könne sich dem Abschwung der Weltwirtschaft nicht entziehen, schreibt das UBS Wealth Management. Die im zweiten Halbjahr 2008 eingesetzte Rezession werde sich weiter verschärfen. «Eine schnelle Erholung ist nicht in Sicht.»


Ende 2010 «deutlich über 5 Prozent Arbeitslose»
Insbesondere Aussenhandel und Investitionen seien stark rückläufig. Dies werde sich zunehmend auf dem Arbeitsmarkt niederschlagen und dürfte die Arbeitslosenquote bis Ende 2010 auf «deutlich über 5 Prozent» heben. Entsprechend dürfte der Privatkonsum im kommenden Jahr sogar rückläufig sein.


SNB und IWF noch pessimistischer
Die Ökonomen des UBS Wealth Managements gehören damit zu den pessimistischsten Prognostikern. Nur die Schweizerische Nationalbank und der Internationale Währungsfonds (IWF) halten 2009 eine noch tiefere Rezession für möglich. (awp/mc/ps/14)

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