US-Ausblick: Freundlich; Händler: Keine schlechten Neuigkeiten

Angesichts weniger erwarteter Daten von der Unternehmens- oder Konjunkturseite sei im Verlauf jedoch mit einem richtungslosen Handel zu rechnen. Am Nachmittag stehen einzig die US-Lagerbestandsdaten an. Mit Zahlen zum zweiten Quartal rücken Aktien von Foot Locker in den Blick.


Der Future auf den S&P-500-Index gewann gegen 14.45 Uhr 0,72 Prozent auf 1.460,75 Zähler. Am Dienstag hatte der marktbreite Index 0,11 Prozent auf 1.447,12 Punkte gewonnen. Der Future auf den NASDAQ 100 stieg um 0,56 Prozent auf 1.930,50 Zähler, nachdem der Auswahlindex am Vortag um 0,95 Prozent auf 1.910,99 Punkte zugelegt hatte.


Aus charttechnischer Sicht könnte Marktbeobachtern zufolge beim Dow ein Durchbruch auf der Höhe von 13.200 Punkten weitere Kurszuwächse ermöglichen. Um aber von einer nachhaltigen Erholung sprechen zu können, müsse der Index 13.300 Zähler klar übersteigen.


Aktien von Wal-Mart sollten beobachtet werden. Der US-Einzelhandelsriese zettelt in den USA einen Preiskrieg beim Online-Verkauf von Musik ohne Kopierschutz an. Titel ohne die sogenannte DRM-Software, die weiteres Kopieren verhindert, können für 0,94 US-Dollar heruntergeladen werden. Damit fordert der Handelskonzern den erfolgreichen Online-Shop iTunes von Apple heraus, in dem Lieder ohne Kopierschutz deutlich teurer sind. Sie kosten 1,29 Dollar statt der regulären 0,99 Dollar für DRM-gesicherte Titel.


Google zeigten sich vorbörslich 0,67 Prozent fester auf 510,00 Dollar. Der Internet-Videodienst YouTube steigt in das Werbegeschäft ein. Bei einigen wenigen Videoclips ausgewählter Partner würden ab sofort Werbeeinblendungen erscheinen, teilte die Tochtergesellschaft des Internetkonzerns mit. Bislang hatte sich YouTube mit Anzeigen im Videoangebot auf seinen Internetseiten zurückgehalten.


Papiere von Delta Air Lines stehen im Blick. Die US-Fluggesellschaft wird vom 1. September an vom früheren Northwest-Airlines-Chef Richard Anderson geführt. Anderson ersetzt Gerald Grinstein, der seinen Rückzug von der Firmenspitze bereits angekündigt hatte.


Der Anbieter von Insulinpumpen Medtronic und der deutsche Chemie- und Pharmakonzern Bayer arbeiten künftig zusammen. Der Geschäftsbereich Diabetes von Medtronic und die Bayer HealthCare Division Diabetes Care werden ein neues Blutzuckermessgerät von Bayer HealthCare für die Anwender der Medtronic Insulin-Pumpen ausserhalb der Vereinigten Staaten vermarkten, wie Bayer mitteilte. (awp/mc/pg)

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