US-Ausblick: Gut behauptet – Banken bestimmen das Geschehen

Der Dow Jones stieg um 0,18 Prozent auf 7.183,28 Zähler, nachdem er bereits tags zuvor 3,5 Prozent gewonnen hatte. Der marktbreite S&P-500-Index legte um 0,08 Prozent auf 751,37 Zähler zu. An der Technologiebörse NASDAQ büsste der Composite-Index hingegen 0,59 Prozent auf 1.417,71 Zähler ein, nachdem er am Donnerstag um knapp 4 Prozent gestiegen war. Der NASDAQ 100 stieg um 0,06 Prozent auf 1.165,45 Punkte.


General Motors (GM) sprangen mit einem Aufschlag von 25,23 Prozent auf 2,73 US-Dollar an die Spitze des Dow Jones. Bereits am Donnerstag hatten die Papiere des Autobauers um mehr als 17 Prozent zugelegt. Das Unternehmen benötigt eigenen Angaben zufolge den milliardenschweren Notkredit zur Refinanzierung im März nicht sofort. Konzernweite Kostensenkungen würden es erlauben, die nachgefragte sofortige Hilfe in Höhe von 2 Milliarden Dollar hinauszuzögern, hiess es.


Dahinter folgten einmal mehr die Bankentitel. Citigroup kletterten um 8,98 Prozent auf 1,82 Dollar. Dem Verwaltungsratsvorsitzenden der Bank, Richard Parsons, zufolge braucht das Institut keine weiteren Finanzmittel der Regierung. «Sollte es stimmen, dass die Citigroup keine weiteren Mittel vom Staat braucht, wäre das grossartig», sagte der Präsident der Penn Financial Group, Matt McCall, in New Jersey. Die Branchenkollegen profitierten ebenfalls: Bank of America legten um 8,72 Prozent auf 6,36 Dollar zu und JPMorgan gewannen 4,44 Prozent auf 24,23 Dollar.


Merck & Co wurden 6,33 Prozent höher bei 25,55 Dollar gehandelt. Bernstein hatte die Bewertung für die Titel des Pharmakonzerns von «Market Perform» auf «Outperform» angehoben.


Ölwerte gehörten angesichts des zunächst gestoppten Höhenflugs des Preises für das «Schwarze Gold» zu den Verlieren. So gaben Chevron um 0,35 Prozent auf 63,18 Dollar nach. ExxonMobil gaben 0,07 Prozent auf 67,10 Dollar ab.


Im NASDAQ 100 kletterten Hologic mit einem Aufschlag von 10,40 Prozent auf 11,68 Dollar an die Indexspitze.  (awp/mc/gh/26)

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