US-Einzelhandelsumsätze im Februar überraschend moderat gefallen

Volkswirte hatten bei den Einzelhandelsumsätzen mit einem Minus von 0,5 Prozent gerechnet. Zudem revidierte das Ministerium den Zuwachs vom Januar von zunächst 1,0 Prozent auf 1,8 Prozent. Die Umsätze ohne Autoverkäufe stiegen darüber hinaus zur Überraschung von Experten erneut. Im Monatsvergleich legten sie um 0,7 Prozent zu. Volkswirte hatten zuvor einen Rückgang um 0,2 Prozent prognostiziert. In dieser Abgrenzung wurde der Januar-Wert von zunächst plus 0,9 Prozent auf plus 1,6 Prozent revidiert.


Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend stark gestiegen
Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ist in der abgelaufenen Woche überraschend stark gestiegen. Die Zahl sei von 645.000 Anträgen in der Vorwoche auf 654.000 gestiegen, teilte das US-Arbeitsministerium mit. Volkswirte hatten hingegen lediglich mit 645.000 Anträgen gerechnet. Der Wert der Vorwoche wurde unterdessen auf 645.000 (bisher 639.000) nach oben revidiert. Im aussagekräftigeren Vierwochendurchschnitt kletterte die Zahl der Erstanträge auf 650.000 von revidiert 643.250 (zuvor: 641.750).


Lagerbestände sinken im Januar etwas stärker als erwartet
Die Lagerbestände der Unternehmen sind im Januar etwas stärker als erwartet gesunken. Zum Vormonat seien die Bestände um 1,1 Prozent zurückgegangen, teilte das Wirtschaftsministerium mit. Volkswirte hatten mit einem Rückgang um 1,0 Prozent gerechnet. Das Minus vom Vormonat wurde unterdessen von 1,3 Prozent auf 1,6 Prozent revidiert. Die Umsätze der Unternehmen verringerten sich erneut, wenngleich mit etwas geringerem Tempo. Im Januar sanken die Umsätze um 1,0 Prozent, nach minus 3,4 Prozent im Vormonat. Das Verhältnis von Lagerbeständen zu Umsatz – ein Indikator für die Nachfrage – verharrte auf dem Vormonatswert von 1,43. (awp/mc/pg/24)



 

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