US-Eröffnung: Dow Jones gut behauptet

Der Leitindex Dow Jones (DJIA) gewann 0,15 Prozent auf 11.633.44 Zähler ab. Der marktbreite S&P-500-Index stieg um 0,05 Prozent auf 1.293,57 Zähler. An der NASDAQ sank der Composite-Index hingegen um 0,18 Prozent auf 2.449,4 Punkte. Der NASDAQ 100 verlor 0,45 Prozent auf 1.955,48 Punkte.


Titel aus der Finanzbranche zählten zu den besonders gefragten Titeln. American Express stiegen mit plus 2,72 Prozent auf 39,24 US-Dollar an die Index-Spitze. Bank of America legten um 2,29 Prozent auf 30,87 Dollar zu. Unter dem Druck der Justiz zahlen weitere US-Banken ihren Kunden Milliardensummen für durch die Kreditkrise unverkäuflich gewordenen Anleihepapiere. Der Finanzkonzern JPMorgan und die Investmentbank Morgan Stanley kaufen Privatanlegern im Zuge eines Vergleichs Spezial-Anleihen für gut sieben Milliarden Dollar ab. Die viertgrösste US-Bank Wachovia steht Berichten zufolge kurz vor einer Einigung im Volumen von rund acht Milliarden Dollar. Die Aktien gewannen 2,53 Prozent auf 16,21 Dollar. Lehman-Titel gewannen 4,81 Prozent auf 16,98 Dollar. Der Privatinvestor George Soros hatte seine Anteile erhöht.


Mit einer Kapitalspritze rückten US Airways in den Blick. Die Titel gewannen 3,16 Prozent auf 9,14 Dollar. Die verlustreiche Fluggesellschaft beschaffte sich über die Ausgabe neuer Aktien insgesamt 179 Millionen Dollar frisches Kapital. Der Lufthansa-Partner platzierte die Papiere für 8,50 Dollar je Aktie. Die sechstgrösste unter den klassischen US-Fluggesellschaften leidet wie die Konkurrenz unter hohen Treibstoffpreisen und Überkapazitäten. American Airlines stiegen um 5,67 Prozent auf 11,93 Dollar. Wegen einer Reihe von Sicherheitsverstössen verhängte die US-Luftaufsichtsbehörde FAA gegen die Fluggesellschaft eine Geldstrafe von insgesamt 7,1 Millionen US-Dollar.


Agilent Technologies stiegen um 1,05 Prozent auf 36,56 Dollar. Die Analysten von Needham hatten die Aktien nach Vorlage von Zahlen mit «Buy» bestätigt. Das Unternehmen habe in einem rauen Umfeld ein solides drittes Quartal ausgewiesen, schrieb Analyst John Harmon in einer Studie. (awp/mc/gh/33)

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