US-Eröffnung: Etwas schwächer – Daten zum US-Häusermarkt negativ

Der Dow Jones verlor 0,61 Prozent auf 12.405,14 Punkte. Der marktbreite SP-500-Index sank um 0,58 Prozent auf 1.427,83 Zähler. An der NASDAQ fiel der Composite-Index 0,44 Prozent auf 2.438,27 Punkte. Der Auswahlindex NASDAQ 100 gab um 0,50 Prozent auf 1.785,11 Zähler nach.


In den USA sind die Verkäufe neuer Häuser im Februar unerwartet gesunken. Die Zahl der verkauften neuen Häuser sei im Vergleich zum Vormonat um 3,9 Prozent auf einen annualisierten saisonbereinigten Wert von 848.000 gefallen, teilte das Handelsministerium am Montag in Washington mit. Volkswirte hatten im Durchschnitt mit annualisierten Verkäufen von 990.000 Häusern gerechnet. Der Wert für Januar wurde auf 882.000 (Erstschätzung 937.000) nach unten revidiert.


Aktien der Citigroup sanken um 0,79 Prozent auf 51,31 US-Dollar. Der US-Finanzkonzern will einem Pressebericht zufolge massiv Arbeitsplätze abbauen. Geplant sei die Streichung von rund 15.000 Stellen, berichtete die Wirtschaftszeitung „Wall Street Journal Europe“ (Montagausgabe) unter Berufung auf informierte Kreise.  Die Pläne sollen demnach in dieser Woche dem Verwaltungsrat vorgestellt werden. Als Grund für den Stellenabbau nannte die Zeitung die gestiegenen Kosten und den schwachen Aktienkurs der Bank.


Papiere von General Electric (GE) verloren 0,78 Prozent auf 35,54 Dollar. Der saudi-arabische Petrochemiekonzern Sabic Basic Industries Corporation will laut einem Pressebericht die Kunststoffsparte von GE übernehmen. Das Geschäft könnte einen Wert von bis zu 12 Milliarden US-Dollar (9 Milliarden Euro) erreichen, schreibt die „Financial Times“ in ihrer Montagausgabe ohne nähere Quellenangaben. Sabic habe die Citigroup damit beauftragt, ein vorläufiges Gebot vorzubereiten, bevor Mitte April die offizielle Versteigerung von GE Plastics beginne.


Intel-Aktien gaben 0,78 Prozent auf 19,12 Dollar ab. Der amerikanische Chiphersteller baut für 2,5 Milliarden US-Dollar eine neue Fabrik in der nordostchinesischen Hafenstadt Dalian. Der Bau beginne im Laufe dieses Jahres, die Produktion solle in der ersten Hälfte des Jahres 2010 beginnen, sagte Intel-Chef Paul Otellini in Peking. Intel wolle in China die Chips auf so genannten 300-Millimeter-Wafer produzieren. Mit dem Projekt werde Intel zu einem der grössten ausländischen Investoren in China, sagte Otellini.


Aktien von Goodyear Tire Rubber hingegen gewannen 4,52 Prozent auf 31,66 Dollar. Der grösste amerikanische Reifenhersteller verkauft seine Gummiprodukt-Sparte „Engineered Products“ für knapp 1,5 Milliarden Dollar (1,1 Mrd Euro) an die EDP Inc., eine von der US-Investmentfirma Carlyle gesponserte Gesellschaft. Die Sparte hat einen Umsatz von 1,5 Milliarden Dollar und beschäftigt 6.500 Mitarbeiter. Dies hatte Goodyear am Freitag nach Börsenschluss in Akron (US-Bundesstaat Ohio) bekannt gegeben. Goodyear erwartet einen Gewinn in nicht genannter Höhe aus der Transaktion. Die Mittel sollen zur Schuldenreduzierung und zum Ausbau des traditionellen Reifengeschäfts verwendet werden. (awp/mc/gh)

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