US-Eröffnung: Freundlich – Positive Asien- und Europabörsen stützen

Anleger verdrängten dank dieser Vorgabe die durch negative Aussagen der Citigroup und Merrill Lynch neu aufgewärmten Sorgen um die Kredit- und Immobilienkrise in den USA, sagten Händler.


Der Dow Jones Industrial gewann im frühen Geschäft 0,38 Prozent auf 13.594,69 Punkte. Das bisherige Tief lag zum Start bei 13.542 Zählern. Der marktbreite S&P-500-Index stieg um 0,50 Prozent auf 1.509,62 Punkte. An der NASDAQ legte der Composite Index 0,41 Prozent auf 2.806,70 Zähler zu. Der NASDAQ 100 gewann 0,43 Prozent auf 2.209,97 Punkte.


American International Group (AIG) kletterten mit plus 2,42 Prozent auf 60,97 US-Dollar an die Dow-Spitze. Die Aktien des weltweit grössten Versicherers knüpften damit an ihre Erholung vom Vorabend an. Diese war laut Händlern durch Aussagen eines Grossaktionärs unterstützt worden, der Strategien zur Erhöhung des Aktienwertes ausloten will.


Microsoft haben dagegen ihre Vortagesverluste um 1,01 Prozent auf 36,36 Dollar ausgeweitet. Der US-amerikanische Internetkonzern Google hatte am Vortag mit einem Handy-Betriebssystem den Einstieg ins Mobilfunkgeschäft angekündigt. Hiermit attackiert Google Experten zufolge vor allem den Softwarekonzern Microsoft, der sich von seinem Handy-Betriebssystems üppige Gewinn verspricht. Citigroup-Aktien gaben unterdessen ihre Eröffnungsgewinne wieder ab und büssten am Dow-Ende 1,59 Prozent auf 35,33 Dollar ein.


Im Technologiesektor brachen Cognizant am Ende des NASDAQ 100 nach Zahlen um 15,30 Prozent auf 33,55 Dollar ein. Der Anbieter globaler IT- und Geschäftsprozessoutsourcing-Dienstleistungen steigerte zwar Umsatz und Gewinn im dritten Geschäftsquartal. Händlern zufolge lag der Ausblick für die Verkäufe aber unter den allgemeinen Erwartungen an der Wall Street.


Sun Microsystems rutschten ebenfalls nach Zahlen um 4,20 Prozent auf 5,47 Dollar ab. Der US-Server-Hersteller schreibt nach seiner Rückkehr in die Gewinnzone weiter schwarze Zahlen. Der Umsatz stieg um rund ein Prozent auf 3,22 Milliarden Dollar – Analysten hatten aber 3,27 Milliarden Dollar erwartet. Die Citigroup hob das Papier von «Sell» auf «Buy». (awp/mc/gh)

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