US-Eröffnung: Freundlich – Positive Konjunkturnachrichten stützen

Zudem hätten die jüngsten Aussagen der US-Notenbank Fed gestützt, wonach die Leitzinsen weiter auf dem niedrigen Stand bleiben dürften.


Der Dow Jones Industrial (DJIA) stieg um 0,42 Prozent auf 10.290,12 Zähler. Damit notierte der Leitindex zum sechsten Mal in Folge in der Gewinnzone. Für den marktbreiten S&P-500-Index ging es um 0,56 Prozent auf 1.099,08 Zähler nach oben. An der Technologiebörse Nasdaq gewann der Composite-Index 0,77 Prozent auf 2.167,68 Punkte. Der Auswahlindex Nasdaq 100 legte um 0,59 Prozent auf 1.783,57 Punkte zu.


Angesichts der Hoffnung auf weiterhin niedrige Zinsen zählten die Finanzwerte erneut zu den Favoriten. So verteuerten sich an der Dow-Spitze die Papiere der Bank of America um 2,31 Prozent auf 16,40 US-Dollar. Titel von JPMorgan stiegen um 1,13 Prozent auf 44,67 Dollar und die Aktien von American Express kletterten um 1,56 Prozent auf 40,30 Dollar.


AIG sorgte derweil abermals für Schlagzeilen. Der Vorstandschef des unter staatlicher Kontrolle stehenden US-Versicherers, Robert Benmosche, hat einem Zeitungsbericht zufolge mit seinem Rücktritt gedroht. Benmosche habe dem Verwaltungsrat gesagt, dass er alles hinschmeissen wolle, berichtete das «Wall Street Journal» in seiner Online-Ausgabe. Gründe sollen der staatliche Einfluss und die angeordnete Kürzung der Gehälter sein, so die Zeitung unter Berufung auf Kreise. Am Vortag hatten sich die Titel von AIG noch um 3,90 Prozent auf 37,59 Dollar verteuert, weil der Konzern den Experten von Moody’s zufolge bei seinem Umstrukturierungsplan handfeste Fortschritte gemacht habe und die staatlichen Hilfen zurückzahlen dürfte. AIG-Titel verloren nun 3,38 Prozent auf 36,32 Dollar.


Zudem legten die Papiere von United Technologies um 0,54 Prozent auf 67,09 Dollar zu. Der Mischkonzern erwägt den Kauf des Geschäftsbereichs Sicherheitssysteme vom Branchenkollegen General Electric (GE) für 1,8 Milliarden Dollar, hiess es in Presseberichten unter Berufung auf gut unterrichtete Kreise. GE-Titel gaben um 0,25 Prozent auf 15,74 Dollar nach. Aktien von Toll Brothers aber sprangen um 15,17 Prozent auf 21,18 Dollar in die Höhe. Der Luxus-Hausbauer hatte am Dienstag nach Börsenschluss vorläufige Quartalszahlen bekannt gegeben.


Ferner stiegen die Papiere von Wal-Mart Stores um 0,80 Prozent auf 52,73 Dollar. Der weltgrösste Einzelhändler bietet seinen Kunden einen Geschenkgutschein im Wert von 100 Dollar an, wenn sie ein «BlackBerry»-Telefon erwerben. Damit möchte Wal-Mart das Weihnachtsgeschäft ankurbeln. Die Papiere von Macys aber sackten um 6,90 Prozent auf 18,09 Dollar ab. Die Kaufhauskette hatte einen düsteren Ausblick auf das vierte Quartal gegeben. Allerdings waren die Drittquartalszahlen des Unternehmens stärker als erwartet ausgefallen.


Unter den Technologie-Werten sanken Aktien von Adobe Systems um 4,40 Prozent auf 34,99 Dollar. Der Software-Hersteller streicht fast jeden zehnten Arbeitsplatz, um seine Kosten zu senken. Weltweit sollen 680 Stellen wegfallen, hatte das Unternehmen am Dienstag nach Börsenschluss mitgeteilt. Die Wirtschaftskrise hatte das Geschäft von Adobe gebremst. Im vergangenen Dezember musste das Unternehmen bereits 600 Arbeitsplätzen abbauen.  (awp/mc/pg/23)

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