US-Eröffnung: Tiefer – Gewinnmitnahmen nach China-Zinsanhebung

Der Dow Jones Industrial fiel um 0,43 Prozent auf 11.524,11 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500-Index verlor 0,33 Prozent auf 1.252,59 Punkte. An der Nasdaq sank der Composite-Index um 0,75 Prozent auf 2.645,72 Punkte, während der Auswahlindex Nasdaq 100 um 0,92 Prozent auf 2.209,82 Punkte nachgab.


Die chinesischen Währungshüter hatten die Leitzinsen für Einlagen und für Ausleihungen zum 26. Dezember jeweils um 0,25 Prozentpunkte angehoben. Der Schritt kam nicht ganz überraschend, nachdem ein chinesischer Pressebericht Anfang Dezember einen solchen Schritt für möglich gehalten hatte, wenn auch etwas früher. Mit der Leitzinserhöhung soll die hohe Inflation bekämpft werden.


Cisco Systems waren nach einem Bericht im Anlegermagazin «Barron’s» mit einem Aufschlag von 1,30 Prozent auf 19,94 US-Dollar einziger Gewinner im NASDAQ 100. Die Titel des Technologiekonzerns sind laut der aktuellen Ausgabe unterbewertet. Investoren beurteilten die Aussichten des Unternehmens «zu skeptisch», hiess es.


Im Dow Jones standen Finanztitel ganz oben in der Kurstabelle. So gewannen Bank of America als bester Indexwert 1,53 Prozent auf 13,26 Dollar. JPMorgan kletterten um 0,76 Prozent auf 42,40 Dollar. American Express verloren unterdurchschnittliche 0,02 Prozent auf 42,76 Dollar.


Fluggesellschaften zeigten sich vor dem Hintergrund der massiven Probleme durch den Wintersturm im Nordosten der USA uneinheitlich. Auf New Yorks drei grossen Flughäfen geht seit Sonntagabend (Ortszeit) nichts mehr. Starts und Landungen vom John-F.-Kennedy International Airport, von LaGuardia und von Newark Liberty Airports (New Jersey) seien eingestellt, sagte die Sprecherin der zuständigen Behörde, Sara Joren, nach Angaben des US-Nachrichtensenders CNN. Während US Airways und United Continental Verluste verzeichneten, konnten Delta Air Lines zulegen.


General Electric (GE) verloren 0,22 Prozent auf 18,00 Dollar. Der Mischkonzern will sein Wohnhypothekengeschäft in Mexiko an die spanische Bank Santander verkaufen. Ein entsprechender Vertrag zwischen den jeweiligen Töchtern GE Capital und Grupo Financiero Santander Mexico wurde bereits unterzeichnet. (awp/mc/ps/14) 

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