US-Eröffnung: Verluste – Arbeitsmarktzahlen belasten

Die amerikanische Wirtschaft hat im Dezember mehr neue Stellen geschaffen als erwartet. Die Zahl der Beschäftigten (ohne Landwirtschaft) sei um 167.000 zum Vormonat gestiegen, teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Von AFX News befragte Volkswirte hatten im Durchschnitt mit 120.000 neuen Stellen gerechnet.


Der Dow Jones gab um 0,45 Prozent auf 12.425,09 Zähler nach. Der marktbreite SP-500-Index verlor 0,44 Prozent auf 1.412,13 Punkte. An der NASDAQ fiel der Composite-Index um 0,66 Prozent auf 2.437,31 Zähler. Der technologielastige Auswahlindex NASDAQ 100 verlor 0,55 Prozent auf 1.783,00 Punkte.


Motorola-Aktien stürzten um 7,98 Prozent auf 18,91 US-Dollar ab. Der Telekomausrüster hat im vierten Quartal nach vorläufigen Zahlen wegen eines unerwartet schwachen Ergebnisses im Handy-Geschäft seine eigene Prognose sowie die Markterwartungen verfehlt. Analysten verwiesen kritisch darauf, dass der Absatz von Billighandys zugenommen habe, während die Nachfrage nach UMTS-Handy s weiter unbefriedigend sei.


Aktien des Netzwerkausrüsters QUALCOMM , der unter anderem Chips für Handys herstellt, verzeichneten ein Minus von 2,25 Prozent auf 38,27 Dollar. Sie litten zusätzlich unter Aussagen der südkoreanischen Wettbewerbsbehörde, die dem Unternehmen unfaire Marktpraktiken vorwirft. Broadcom gaben um 3,49 Prozent auf 32,40 Dollar nach.


Intel-Aktien litten unter einer kritischen Studie und gaben um 0,99 Prozent auf 20,96 Dollar nach. Die Analysten von Credit Suisse hatten die Titel des Chipherstellers heruntergestuft.


Auf der Gewinnerseite standen nach einem positiven Analystenkommentar Hewlett-Packard-Aktien (HP) , die um 0,74 Prozent auf 41,99 Dollar zulegten. JP Morgan bevorzugt die Titel des Computerherstellers gegenüber dem Konkurrenten Dell und bewertet sie mit „Overweight“. Die Dell-Aktie, die von „Neutral“ auf „Underweight“ abgestuft wurde, gewann dennoch 0,57 Prozent auf 26,39 Dollar. (awp/mc/ab)

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