US-Konjunktur: Empire State Index sinkt im August moderater als erwartet

Der Empire State Manaufacturing Index sei von 26,5 Punkten im Vormonat auf 25,1 Punkte gesunken, teilte die regionale Vertretung der US-Notenbank am Mittwoch in New York mit. Volkwirte hatten im Durchschnitt mit einem deutlicheren Rückgang auf 19,3 Punkte gerechnet. Der Empire-State-Index misst die Geschäftstätigkeit des produzierenden Gewerbes im Staat New York. Ein Indexstand über Null deutet eine Ausweitung der Aktivität an.

Verbraucherpreise steigen im Juli wie erwartet
Die Verbraucherpreise in den USA stiegen im Juli wie erwartet. Sie seien um 0,1 Prozent zum Vormonat geklettert, teilte das US-Arbeitsministerium am Mittwoch mit. Volkswirte hatten zuvor mit diesem Anstieg gerechnet. Die Jahresrate lag bei 2,4 Prozent. Die Kernrate ohne die schwankungsanfälligen Lebensmittel- und Energiepreise stieg um 0,2 Prozent. Auch dieser Anstieg war erwartet worden. Die Jahresrate der Kernrate lag bei 2,2 Prozent.


Industrieproduktion steigt im Juli etwas stärker als erwartet
Die Industrieproduktion stieg im Juli etwas stärker als erwartet. Die Produktion sei im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Prozent geklettert, teilte die US-Notenbank am Mittwoch in Washington mit. Volkswirte hatten im Durchschnitt mit einem Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet. Im Vormonat war die Produktion nach revidierten Zahlen um 0,6 (ursprünglich 0,5) Prozent gestiegen. Die Kapazitätsauslastung der Industrie lag im Juli bei 81,9 Prozent. Volkswirte hatten mit einer Kapazitätsauslastung von 81,8 Prozent gerechnet. Im Vormonat hatte sie noch bei revidiert 81,8 (Erstschätzung 81,7) Prozent gelegen.


Nettokapitalzuflüsse sinken im Juni auf 58,8 Milliarden Dollar
Die USA haben im Juni deutlich weniger Kapital als im Vormonat angelockt. Die Nettokapitalzuflüsse seien auf 58,8 Milliarden US-Dollar gesunken, teilte das Finanzministerium mit. Im Vormonat hatten die Zuflüsse noch bei revidierten 107,3 (ursprünglich 105,9) Milliarden Dollar gelegen. b Die langfristigen Nettokapitalzuflüsse gingen ebenfalls zurück. Sie sanken im Juni auf 120,9 Milliarden Dollar. Im Vormonat betrugen die langfristigen Zuflüsse revidiert 126,0 (ursprünglich 126,1) Milliarden Dollar. Die USA benötigen einen hohen Zufluss an Kapital, um ihr riesiges Defizit in der Leistungsbilanz zu finanzieren.  (awp/mc/pg)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.