US-Konjunkturdaten: Empire State Index fällt im Mai stärker als erwartet

Der Empire State Manufacturing Index sei von plus 0,63 Punkten im Vormonat auf minus 3,23 Punkte gefallen, teilte die regionale Vertretung der US-Notenbank mit. Von Thomson Financial News befragte Volkswirte hatten mit einem Rückgang auf 0,00 Punkte gerechnet. Der Empire-State-Index misst die Geschäftstätigkeit des produzierenden Gewerbes im Staat New York. Ein Indexstand über Null deutet eine Ausweitung der Aktivität an.


Philadelphia-Fed-Index steigt im Mai stärker als erwartet
Hingegen ist der  Philadelphia-Fed-Index ist im Mai stärker gestiegen als erwartet. Der Index sei von minus 24,9 Punkten im Vormonat auf minus 15,6 Punkte geklettert, teilte die regionale Notenbank von Philadelphia mit. Von Thomson Financial News befragte Volkswirte hatten mit einer moderateren Verbesserung auf minus 20,0 Punkte gerechnet. Ein Wert von über Null Punkten signalisiert eine Expansion der Wirtschaftsaktivität in der Region Philadelphia. Ein Wert unter Null Punkten hingegen signalisiert einen Rückgang.


USA im März mit Nettokapitalabflüssen
Im März haben die USA einen Abfluss an ausländischem Kapital hinnehmen müssen. Insgesamt hätten ausländische Anleger 48,2 Milliarden US-Dollar an Kapital aus den USA abgezogen, teilte das Finanzministerium mit. Im Vormonat war noch ein Mittelzufluss von revidiert 48,9 (ursprünglich 64,1) Milliarden Dollar ausgewiesen worden. Der am Markt besonders beachtete langfristige Nettokapitalmittelzufluss lag im März bei 80,4 Milliarden Euro. Im Vormonat waren langfristige Zuflüsse von 64,9 (zunächst 72,5) Milliarden Dollar ausgewiesen worden. Die USA benötigen einen hohen Zufluss an Kapital, um ihr riesiges Defizit in der Leistungsbilanz zu finanzieren.


Industrieproduktion fällt im April stärker als erwartet
Die Industrieproduktion fiel im April stärker als erwartet. Die Produktion sei um 0,7 Prozent zum Vormonat gesunken, teilte die US-Notenbank in Washington mit. Von Thomson Financial News befragte Volkswirte hatten mit einem Rückgang um 0,3 Prozent gerechnet. Die Kapazitätsauslastung der Industrie sank im April den Angaben zufolge von 80,4 Prozent im Vormonat auf 79,7 Prozent. Volkswirte hatten einen Rückgang auf 80,1 Punkte prognostiziert.


Arbeitslosenhilfe-Erstanträge überraschend deutlich gestiegen
Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind in der abgelaufenen Woche überraschend deutlich gestiegen. Sie seien um 6.000 auf 371.000 geklettert, teilte das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Von Thomson Financial News befragte Volkswirte hatten hingegen mit 370.000 Erstanträgen gerechnet. Der Wert der Vorwoche blieb mit 365.000 unrevidiert. Im aussagekräftigeren Vierwochendurchschnitt sank die Zahl um 1.000 auf 365.750. (awp/mc/pg)

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