US-Ölpreis klettert wieder über 95 US-Dollar

Vor knapp zwei Wochen hatte US-Rohöl einen Höchststand von mehr als 98 Dollar erreicht. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent kletterte am Dienstag um 1,12 Dollar auf 93,40 Dollar.


Neuerliche Schwäche des Dollar
Händler nannten als Grund für den Preisanstieg die neuerliche Schwäche des Dollar. Der Euro kletterte am Dienstag auf einen neuen Rekordstand zum Dollar. Am Vormittag legte die europäische Gemeinschaftswährung bis auf 1,4796 Dollar zu. Damit wurde der letzte Höchststand vom 9. November übertroffen. Die Dollar-Schwäche stützt laut Händlern den Ölpreis.


Lagerbestandsdaten werden am Mittwochnachmittag veröffentlicht
In der durch das Erntedankfest verkürzten US-Handelswoche stehen die wöchentlichen Öllagerbestandsdaten aus den Vereinigten Staaten im Fokus. «Der Markt beobachtet sehr genau, wie das Rohölangebot in naher Zukunft aussieht», sagte Stratege Mark Pervan von der Australia & New Zealand Bank. Die Lagerbestandsdaten werden am Mittwochnachmittag veröffentlicht. Die anstehenden Daten gäben Aufschluss darüber, ob die Zahlen der vergangenen Woche lediglich ein Ausreisser oder nachhaltig seien, hiess es. Mit der bevorstehenden Winterzeit in der nördlichen Hemisphäre stünden die Heizölbestände besonders im Blick.


OPEC-Preis deutlich gestiegen
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist unterdessen deutlich gestiegen. Ein Barrel kostete am Montag nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Dienstag 88,71 Dollar. Das waren 1,17 Dollar mehr als am Freitag. Seinen Rekordstand hatte der sogenannte OPEC-Korbpreis am 7. November mit 90,71 Dollar erreicht. Die OPEC berechnet den Korbpreis auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. (awp/mc/gh)

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