Volvo und Eicher besiegeln Nutzfahrzeug-Allianz in Indien

Rückwirkend zum 1. August werde der 50-Prozent-Anteil konsolidiert. Im Dezember vergangenen Jahres hatten die Partner die Gründung des Gemeinschaftsunternehmens vereinbart. Volvo wird sein indisches Geschäft einbringen sowie zusätzlich gut 200 Millionen Euro, Eicher seine komplette Lkw- und Busproduktion. Die Motorradfertigung bleibt dagegen aussen vor.

Eicher ist die Nummer Drei in Indien
Eicher ist der drittgrösste Lkw- und Bushersteller Indiens. Mit der Zusammenarbeit will Volvo seine Präsenz auf dem stark wachsenden indischen Markt stärken. Nach früheren Angaben werden 3.200 Menschen in dem Gemeinschaftsunternehmen arbeiten, dessen Wert auf rund eine halbe Milliarde Dollar taxiert wird. Die Produktion soll hauptsächlich in der Eicher-Fabrik im zentralindischen Pithampur stattfinden. Die Kapazität des Werkes liegt derzeit bei 20.000 Fahrzeugen pro Jahr.


Landmaschinen-Joint-Venture
Entstanden war das Unternehmen mit dem deutschen Namen 1959 als Landmaschinen-Joint-Venture mit dem zwischenzeitlich in Konkurs gegangenen bayerischen Traktorenhersteller Eicher. Bereits wenige Jahre nach Gründung hatte der indische Partner die Anteile der Bayern übernommen, am deutschen Namen aber festgehalten. (awp/mc/gh/28)

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