2017 das siebte Jahr mit mehr als 300’000 verkauften neuen Autos

4x4
Allradautos weiter auf dem Vormarsch. (Foto: AutoScout24 / Quelle: iStock)

Bern – Im vergangenen Jahr sind exakt 314’028 neue Personenwagen auf die Strassen der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein gerollt. Damit konnte der Auto-Markt der beiden Länder sein hohes Niveau aus dem Vorjahr fast halten, das Minus betrug zum Jahresende 1%. Zum siebten Mal in Folge wurde die Marke von 300’000 Neuimmatrikulationen in einem Jahr übertroffen. Für 2018 rechnen die auto schweiz-Mitglieder mit einer konstant hohen Nachfrage.

Ende Jahr fehlten 3290 Personenwagen zum Vorjahreswert, was auch am abgelaufenen Dezember liegt. Hier konnte der Rekordwert von über 35’000 Immatrikulationen aus dem Schlussmonat 2016 nicht gehalten werden. Mit 31’072 Neuwagen resultierte dennoch der zweitstärkste Monat des Jahres 2017. Einen anderen Rekordwert, und zwar über das Jahr 2017 hinaus, konnte der vergangene Dezember dennoch für sich verbuchen: Erstmals wurden in einem Monat mehr Personenwagen mit Allradantrieb verkauft als ohne, der 4×4-Anteil lag bei 53,2 Prozent.

4×4 mit 50%-Marke im Visier
Der anhaltende Allrad-Boom zeigt sich auch am Gesamtjahreswert. Ein 4×4-Marktanteil von 47,5 Prozent stellt hier erneut einen Rekord dar – der achte Höchstwert in Folge. Sollte sich das Wachstum bei den Allradwagen ähnlich stark fortsetzen wie in den vergangenen Jahren, könnte bereits 2018 die 50-Prozent-Marke übertroffen werden. Noch vor zwei Jahren hatte der 4×4-Anteil bei lediglich 40,4 Prozent gelegen, 2016 bei 44,2 Prozent.

Alternative Antriebe erstmals mit Marktanteil von über 5%
Beim Blick auf die Motorisierungen wird schnell klar, dass der Benziner nach wie vor der Lieblingsantrieb von Herr und Frau Schweizer ist. 58,4 Prozent aller Neufahrzeuge waren 2017 mit einem Otto-Motor ausgerüstet, ein Plus von 2,3 Prozentpunkten zum Vorjahr. Diesel-Motoren verbuchten ein Rückgang von 3,2% und verzeichneten noch einen Marktanteil von 36,0%. Erfreulich ist der Zuwachs bei den alternativen Antrieben. Deren Anteil liegt erstmals in einem Jahr über der 5-Prozent-Marke (5,6 Prozent, +0,9 Prozentpunkte), wobei Elektroautos (+44,9 Prozent) und Benzin-Hybrid-Motorisierungen (+16,9 Prozent) deutliche Zuwächse verzeichnen konnten. (mc/pg)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.