«44 Ideen für die Schweiz»

Gerhard Schwarz

Avenir Suisse-Direktor Gerhard Schwarz.

Bern – Der Think-Tank Avenir Suisse hat am Mittwoch seine neue Publikation «Ideen für die Schweiz – 44 Chancen, die Zukunft zu gewinnen» und mir ihr zum Teil weitreichende Denkanstösse präsentiert. Er will damit konstruktive Debatten über die Bewältigung der Herausforderungen der Schweiz in Gang bringen.

Das neue Buch von Avenir Suisse bietet 44 Ideen zu insgesamt zwölf Politikbereichen. Es ist eine Gesamtschau der Arbeit des Think-Tanks, die aus der ganzen Themenvielfalt von Avenir Suisse schöpft.

Das Spektrum der Vorschläge reicht von der freien Pensionskassenwahl durch die Mitarbeiter, um den individuellen Präferenzen der Arbeitnehmer Rechnung zu tragen bis zu einer freiwilligen Abgabe von Unternehmen bei Neueinstellungen aus dem Ausland zur besseren Ausschöpfung der einheimischen Arbeitskräftereserven; von einem Energiefonds der Kantone mit Blick auf eine effektivere Privatisierung bis zur sogenannten Kumulusaktie, einem Aktientypus, der loyale Anleger belohnt; von einem allgemeinen Bürgerdienst statt der Wehrpflicht, um so der schwindenden Wehrgerechtigkeit und dem Rückgang des Milizgedankens zu wehren, bis hin zu mehr Kostenwahrheit im Verkehr aus ökologischen, siedlungspolitischen und finanziellen Gründen.

Beitrag zur Sicherung des Lebensraums und Wirtschaftsstandortes Schweiz
Die Autoren – die Projektleiter von Avenir Suisse – wollen mit ihren liberalen Ideen einen Beitrag leisten zur Sicherung des Lebensraums und Wirtschaftsstandortes Schweiz im Morgen und Übermorgen. Die Vorschläge bilden kein abgerundetes und detailliertes Reformprogramm, sondern sie sind ein Angebot für eine breite und offene Debatte über alle Lager hinweg. Die Ideen sollen diskutiert und weiterentwickelt werden und verhindern, dass die Schweiz wegen ihrer vergleichsweise guten Lage an ihrem Haus nur noch die nötigsten Reparaturen vornimmt. (Avenir Suisse/mc/pg)

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