ABB prüft Stellenabbau im Bereich Mühlenantriebe in der Schweiz

Remo Lütolf
Remo Lütolf, CEO ABB Schweiz (Bild: ABB)

Remo Lütolf, CEO ABB Schweiz (Bild: ABB)

Zürich – Aufgrund des Rückgangs der Aufträge im globalen Minengeschäft hat ABB entschieden, die Produktionskapazitäten in der Schweiz zu überprüfen. Eine Schliessung der Produktionsstätte in Birsfelden und des entsprechenden Bereichs in Kleindöttingen wird in Erwägung gezogen. Von der beabsichtigten Restrukturierung könnten insgesamt rund 60 Mitarbeitende betroffen sein.

Die Produktion und Montage von getriebelosen Mühlenantrieben findet in der Schweiz in Birsfelden und Kleindöttingen statt. Das Engineering wird von Baden-Dättwil aus getätigt. Das Minengeschäft befinde sich in einer schwierigen wirtschaftlichen Situation, die sich aufgrund fehlender oder zeitlich verschobener Grossaufträge weiter verschlechtert hat. Daher wurde mit der Arbeitnehmervertretung ein Konsultationsverfahren zur beabsichtigten Restrukturierung der lokalen Produktion und Montage von getriebelosen Mühlenantrieben eingeleitet. Die ebenfalls in Kleindöttingen domizilierten Bereiche Motoren und Generatoren sowie Blechbearbeitung sind von der Überprüfung und von allfälligen Massnahmen nicht betroffen. (ABB/mc/cs)

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