Alcon-Aktie aus dem amerikanischen Raum stark gesucht

Mike Ball
Alcon-CEO Mike Ball. (Foto: Novartis)

Zürich – Die Aktien der ehemaligen Novartis-Tochter Alcon machen am frühen Montagnachmittag die Kursverluste vom Freitag weitestgehend wett. Nach einer positiven Erwähnung im bekannten US-Anlegermagazin Barron’s berichten Händler von Kaufimpulsen aus dem amerikanischen Raum. Eine Kaufempfehlung durch die Investmentbank Jefferies erweise sich dabei als trendverstärkend, so heisst es weiter.

Zu Handelsschluss lagen Alcon Namen 2,0% höher bei 55,08 Franken. Die Tageshöchstkurse liegen gar bei 55,97 Franken. Der Gesamtmarkt (SMI) notierte hingegen nur um 0,3 Prozent über dem Schlussstand vom Freitag.

Händler führen das rege Kaufinteresse auf einen positiven Artikel im viel beachteten US-Anlegermagazin Barron’s zurück. Alcon sei unter dem Dach des ehemaligen Mutterhauses Novartis über Jahre hinweg sträflich vernachlässigt worden und habe in dieser Zeit bestenfalls durchschnittliche Ergebnisse geliefert. Wie der Autor weiter schreibt, wird sich als mittlerweile eigenständiges Unternehmen vieles zum Besseren wenden. Für ihn sind die Aktien deshalb ein Kauf.

Alcon-Titel in der Vorwoche unter Verkaufsdruck
Ähnlich optimistisch gibt sich Analyst Anthony Petrone von der US-Investmentbank Jefferies. Er nimmt die Abdeckung der in New York gehandelten Alcon-Aktien mit einer Kaufempfehlung und einem Kursziel von 70 Dollar auf. Das entspricht zu aktuellen Umrechnungskursen in etwa demselben Betrag in Franken. Petrone findet Gefallen an den zukünftigen Wachstumsaussichten, insbesondere im Bereich der Intraokularlinsen.

Am Freitag waren die Aktien im späten Handel im Zuge einer Herunterstufung auf „Sell“ von „Buy“ durch die Société Générale unter Verkaufsdruck geraten. Gleichzeitig strich die für die französische Grossbank tätige Medizinaltechnikanalystin das 12-Monats-Kursziel auf 44 (67) Franken zusammen. Nur wenige Tage zuvor hatte die Analystin im Rahmen einer Erstabdeckung eine Kaufempfehlung für die Papiere des in der Augenheilkunde tätigen Unternehmens ausgesprochen. Dabei unterlief ihr allerdings ein schwerwiegender Berechnungsfehler im Bewertungsmodell. (awp/mc/ps)

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