Alcon streicht wegen Coronakrise Ausblick und Dividende

David J. Endicott
Alcon-CEO David J. Endicott.

Genf – Die ehemalige Novartis-Tochter Alcon bekommt die Auswirkungen des Coronavirus zu spüren. Daher hat der Konzern sowohl seinen Ausblick für 2020 kassiert und auch die Dividende für das vergangene Geschäftsjahr gestrichen.

Gleichzeitig kündigte Alcon an, dass der Verwaltungsrat die erste Generalversammlung des Unternehmens am 6. Mai 2020 ohne Aktionäre abhalten wird.

Der Lockdown in verschiedenen Ländern habe dazu geführt, dass Augenbehandlungsverfahren und -untersuchungen in zahlreichen Ländern verschoben wurden, hiess es in einer Mitteilung vom Dienstag. Dies werde sich voraussichtlich auf die finanziellen Ergebnisse von Alcon auswirken.

Das genaue Ausmass werde von der Dauer der Pandemie, dem Zeitpunkt der globalen Erholung und der Normalisierung der Kundenpraktiken abhängen. Man sei daher nicht mehr in der Lage, die laufenden Gesamtauswirkungen auf die finanziellen Ergebnisse abzuschätzen.

Zuvor hatte Alcon für 2020 einen Anstieg der währungsbereinigten Verkaufserlöse um 5 bis 6 Prozent in Aussicht gestellt und bei der bereinigten operativen Marge einen Wert von 17,5 bis 18,5 Prozent angepeilt. (awp/mc/ps)

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