Audi erwirbt für Formel-1-Projekt Anteile an Sauber-Team

Adam Baker
Adam Baker ist Geschäftsführer der Audi Formula Racing GmbH. (Foto: AUDI AG)

Hinwil – Auf dem Weg zu seinem Formel-1-Einstieg hat Audi den nächsten Schritt vollzogen. Der Autobauer erwarb eine Minderheit am Sauber-Rennstall, wie das Schweizer Motorsport-Unternehmen am Montag mitteilte. Dies sei «ein wichtiger Meilenstein» auf dem Weg zum Start von Audi in der Formel 1, der für 2026 geplant ist. Das traditionsreiche Sauber-Team ist dabei der strategische Partner der Volkswagen-Tochter.

Über den konkreten Umfang des Investments von Audi bei Sauber wurde zunächst nichts bekannt. In der kommenden Saison ist Sauber noch mit seinem bisherigen Partner als Alfa Romeo in der Formel 1 unterwegs.

Neues technisches Reglement
Audi hatte im vergangenen Jahr seine Pläne für den Einstieg in die Rennserie verkündet. Grundlage ist ein neues technisches Reglement, das ab 2026 gelten wird. In der Sauber-Rennfabrik in Hinwil soll das Chassis für das künftige Audi-Werksteam gebaut werden. Den Motor will der Autohersteller in Neuburg an der Donau entwickeln. «Man muss realistisch sein. Das erste und zweite Jahr kann auch hart werden», hatte Projektleiter Adam Baker zuletzt der Deutschen Presse-Agentur gesagt. (awp/mc/pg)

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