Barry Callebaut verkauft Fabrik in Dijon

Jürgen Steinemann

Jürgen Steinemann, CEO Barry Callebaut

Zürich – Der Kakao- und Schokoladenproduzent will  seine Fabrik und die dazugehörigen Geschäftsaktivitäten in Dijon (Frankreich) an die «Chocolaterie de Bourgogne» verkaufen. Damit wird Barry Callebaut den letzten Schritt im Rahmen der Veräusserung seiner gesamten Aktivitäten im Bereich Verbraucherprodukte vollziehen, heisst es in der Medienmitteilung von Freitag.

Zur Unterstützung des Unternehmens hat Barry Callebaut mit der neuen Eigentümerschaft vereinbart, dass «Chocolaterie de Bourgogne» im Rahmen eines fünfjährigen Liefervertrags Barry Callebaut weiterhin mit 12,000 Tonnen Flüssigschokolade pro Jahr beliefern wird. Die Transaktion werde durchgeführt, sobald der Informations- und Konsultationsprozess mit den Mitarbeitervertretern abgeschlossen ist.

Einmaliger Verlust von 65 Mio CHF
Infolge dieses Verkaufs geht Barry Callebaut davon aus, dass für das Geschäftsjahr 2011/12 ein durch den aufgegebenen Geschäftsbereich bedingter einmaliger Verlust in Höhe von rund CHF 65 Millionen (EUR 54 Millionen / USD 70 Millionen) ausgewiesen wird. Dieser Betrag beinhalte das Betriebsergebnis des aufgegebenen Geschäftsbereichs, einmalige Wertminderungsaufwendungen sowie andere einmalige Aufwendungen im Zusammenhang mit der Transaktion. Mit dieser Transaktion können wir uns nun ausschliesslich auf das Business-to-Business-Geschäft konzentrieren, wird  BC-CEO Jürgen Steinemann zitiert. (barry callebaut/mc/cs)

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