Basilea verbucht 2018 Umsatzplus – 2019 Fokus auf Pipeline

David Veitch
Basilea-CEO David Veitch. (Foto: Basilea)

Basel – Basilea Pharmaceutica hat das Geschäftsjahr 2018 dank steigender Lizenzeinnahmen mit einem Umsatzplus abgeschlossen. Für das laufende Jahr geht das biopharmazeutische Unternehmen von weiter steigenden Einnahmen durch die Vermarktungspartner aus.

Mit 132,6 Millionen Franken ist der Umsatz in etwa so hoch ausgefallen, wie Basilea Anfang Januar auf Basis erster Berechnungen in Aussicht gestellt hatte. Damit lagen die Einnahmen etwas über der unternehmenseigenen Prognose, die für das Geschäftsjahr 2018 Erlöse zwischen 120 und 130 Millionen vorhergesehen hatte. Gegenüber 2017 hat Basilea damit 31 Prozent mehr umgesetzt, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag hiess.

Getragen wurde diese Entwicklung von den beiden bereits vermarkteten Medikamenten. Das Antimykotikum Cresemba (Isavuconazol) und das Antibiotikum Zevtera (Ceftobiprol) haben zusammen 82 Millionen Franken (+56%) zum Gesamtumsatz beigetragen.

Den sonstigen Umsatz bezifferte Basilea auf 26,5 Millionen (2017: 10,8 Millionen). Davon gehen 25,9 Millionen Franken auf Erstattungen durch die US-Behörde BARDA zurück, mit der Basilea im Rahmen des gemeinsamen Forschungsvertrages ein Phase-III-Programm für Basileas Ceftobiprol betreibt.

Forschungsausgaben nahezu verdoppelt
Die intensivierten Forschungsanstrengungen haben auch auf der Kostenseite ihre Spuren hinterlassen. Wie aus der Mitteilung hervorging, hat sich der Forschungs- und Entwicklungsaufwand 2018 auf 104,9 Millionen Franken nahezu verdoppelt.

Diese Aufwendungen seien hauptsächlich im Zusammenhang mit den Kosten für die 2018 begonnene Rekrutierung von Patienten für die beiden Phase-III-Studien mit dem Antibiotikum Ceftobiprol zurückzuführen, sowie auf die Einlizenzierung von Derazantinib.

Die liquiden Mittel bezifferte Basilea per Ende 2018 auf 223 Millionen Franken, nach 310,7 Millionen per Ende 2017. Der Mittelabfluss ist laut Mitteilung hauptsächlich auf die Fortschritte in der F&E-Pipeline sowie deren Erweiterung zurückzuführen.

Programme 2019 voranbringen
Für 2019 stellt das Unternehmen einerseits eine weitere Steigerung des Umsatzes mit Cresemba und Zevtera durch die Vermarktungspartner in Aussicht, einschliesslich der Einführung in weiteren Märkte.

Zudem wolle man Phase-III-Programm mit Ceftobiprol für die USA voranbringen. Aber auch bei der derzeit laufenden Phase-II-Zulassungsstudie mit Derazantinib bei intrahepatischem Cholangiokarzinom (iCCA) wolle man die Patientenrekrutierung abschliessen. Zudem plant Basilea, die klinische Entwicklung zur Behandlung des Urothelkarzinoms zu starten. (awp/mc/ps)

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