BFS: Produzenten- und Importpreisindex sinkt um 0,6%

Wirtschaftswachstum

Neuenburg – Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise sank im Februar 2016 gegenüber dem Vormonat um 0,6 Prozent und erreichte den Stand von 99,0 Punkten (Basis Dezember 2015 = 100). Während der Produzentenpreisindex um 0,5 Prozent zurückging, sank der Importpreisindex um 1,0 Prozent. Der Rückgang ist vorwiegend auf tiefere Preise für chemische und pharmazeutische Produkte sowie Erdölprodukte zurückzuführen. Im Vergleich zum Februar 2015 ging das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 4,6 Prozent zurück. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) hervor.

Der Rückgang des Produzentenpreisindexes gegenüber dem Januar 2016 erklärt sich vor allem durch tiefere Preise für pharmazeutische Spezialitäten. Billiger wurden auch Mineralölprodukte, pharmazeutische Grundstoffe sowie Fleisch und Fleischprodukte. Steigende Preise zeigten hingegen sonstige chemische Produkte.

Kunststoffprodukte teurer
Für den Rückgang des Importpreisindexes gegenüber dem Vormonat waren vor allem die tieferen Preise für organische Produkte der chemischen Industrie, Treibstoff, Erdöl und Erdgas sowie Heizöl verantwortlich. Billiger wurden auch pharmazeutische Grundstoffe, Computer, Fahrzeugreifen sowie sonstiges Obst und Nüsse. Preiserhöhungen beobachtete man dagegen bei Kunststoffprodukten. (BFS/mc/ps)

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