Bossard erzielt im ersten Quartal mehr Umsatz

David Dean
David Dean, ehemaliger CEO Bossard Gruppe.

David Dean, CEO Bossard. (Foto: Bossard)

Zug – Das Schraubenhandels- und Logistikunternehmen Bossard hat im ersten Quartal 2013 einen Umsatz von 156,1 Mio CHF erwirtschaftet, was einem Plus von 22,8% in CHF bzw. 21,8% in Lokalwährungen entspricht. Der Umsatzsprung ist auf die Integration der Ende November 2012 erworbenen KVT-Fastening zurückzuführen. Auf vergleichbarer Basis – d.h. ohne Berücksichtigung der Akquisition von KVT-Fastening und der Devestition von Bossard Metrics in den USA – resultierte gegenüber dem Vorjahr ein Umsatzminus von 0,9% in CHF bzw. 1,7% in Lokalwährung.

Die unterschiedliche regionale Umsatzentwicklung der letzten Quartale habe sich 2013 fortgesetzt, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. In Amerika und Asien konnten die Umsätze im Vergleich zum besten Quartal des Vorjahres gesteigert werden. In Europa lagen sie dagegen unter dem Niveau des Vorjahresquartals. Gleichwohl sei der Jahresstart in Europa positiv verlaufen, da sich die erwartete Nachfragebelebung bei den Kunden eingestellt habe und man die Umsätze im Vergleich zur zweiten Jahreshälfte 2012 gesteigert habe.

Umsatz im Rahmen der Erwartungen
Die Umsatz-Zahlen liegen im Rahmen der Erwartungen. Die Finanzhäuser Vontobel und Helvea gingen von 159,0 Mio bzw. 154,9 Mio CHF aus.

«Nach einem schwachen dritten und vierten Quartal 2012 ist uns der Jahresstart gut gelungen», betont CEO David Dean in der Mitteilung. Die Umsatzzunahme sei ohne das akquisitorische Wachstum 4,8% über der zweiten Jahreshälfte 2012 gelegen. Die grösste Unsicherheit für den weiteren Jahresverlauf bleibe dabei die Konjunkturentwicklung in Europa, welche noch nicht auf einem soliden Fundament stehe.

Ausblick vorsichtig optimistisch
Entsprechend vorsichtig optimistisch zeigt sich das Unternehmen bezüglich der weiteren Aussichten. Aus jetziger Sicht rechnet Bossard 2013 sowohl in Amerika als auch in Asien mit einem anhaltend positiven Wachstum, vorausgesetzt, die politischen Agitationen der nordkoreanischen Führung eskalierten nicht weiter, wie es heisst. Auch in Europa wird mit einer allmählichen Erholung der Wirtschaft und einer Nachfragebelebung gegenüber der zweiten Jahreshälfte 2012 gerechnet. Der Geschäftsverlauf im zweiten Quartal werde hierzu «hoffentlich die entsprechende Bestätigung liefern», so die Mitteilung. (awp/mc/ps)

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