Burkhalter wächst 2014 profitabel und erhöht Dividende

Marco Syfrig
Marco Syfrig, CEO Burkhalter Gruppe. (Foto: Burkhalter)

Marco Syfrig, CEO Burkhalter Gruppe. (Foto: Burkhalter)

Zürich – Das Elektrotechnik-Unternehmen Burkhalter hat im Geschäftsjahr 2014 sowohl den Umsatz als auch den Reingewinn deutlich gesteigert. Die Aktionäre sollen an der Geschäftsentwicklung in Form einer höheren Dividende beteiligt werden. Für das laufende Geschäftsjahr stellt das Management eine weitere Gewinnsteigerung in Aussicht. Der Umsatz stieg im Gesamtjahr um 3,5% auf 519,5 Mio CHF. Allerdings nahmen auch die Kosten zu: Beim Materialaufwand um +1,0 auf 147,7 Mio CHF und beim Personalaufwand um 2,8% auf 243,5 Mio.

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT verbesserte sich um 22% auf 38,7 Mio und die entsprechende Marge auf 7,4% von 6,4%. Das Konzernergebnis legte um 21% auf 31,5 Mio CHF zu. Effizienzsteigerungen bei den Arbeitsabläufen sowie die Strategie der selektiven Auftragsakquise nennt das Unternehmen in einer Mitteilung von Montag als Gründe. Die Erwartungen der Analysten hat Burkhalter damit gut getroffen.

Höhere Dividende
Der Gewinn je Aktie beträgt 5,25 CHF verglichen mit 4,48 CHF im Vorjahr, entsprechend einem Plus von 17,2%. Davon sollen gemäss Antrag an die Generalversammlung 5,00 CHF je Aktie ausgeschüttet werden nach 4,40 CHF im Vorjahr. Gemäss dem aktuellen Kurs der Aktien ergibt das eine verhältnismässig hohe Ausschüttungsrendite von 4,7%.

2015 Gewinnsteigerung erwartet
Für das Geschäftsjahr 2015 hat sich das Management zum Ziel gesetzt, den Gewinn pro Aktie erneut zu steigern. Zugleich wird aber eingeschränkt, dass die Steigerung nicht so hoch ausfallen werde wie 2014.

Keine Sorge macht sich Verwaltungsratspräsident Gaudenz Domenig über die Aufgabe des Währungsregimes zum Euro, wie er am Montag bei der Präsentation des Geschäftsergebnisses vor den Medien erklärte. «Wir sind ausschliesslich in der Schweiz tätig. Kurzfristig sehe ich wirklich keinen Einfluss auf unser Unternehmen.» Für die kommenden Jahre komme es darauf an, wo sich der Franken zum Euro einpendle und wie die gesamtschweizerische Wirtschaft damit zurechtkomme. Dies lasse sich derzeit noch nicht abschätzen.

«Sehr optimistisch»
Auch Konkurrenz aus dem Ausland fürchtet man nicht. «In der Schweiz brauchen sie für unser Geschäft eine Lizenz. Sie können nicht einfach über die Grenze fahren und Aufträge abwickeln. Ein stärkerer Wettbewerb aus dem Euroraum ist daher überhaupt kein Thema bei uns.»

«Grundsätzlich sind wir für die nächsten Jahre sehr optimistisch», fasste CEO Marco Syfrig zusammen. «Die Schweiz ist noch längst nicht fertig gebaut», erklärte er unter anderem im Hinblick auf die Energiestrategie 2050. (awp/mc/pg)

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