Elma 2013: Reingewinn leicht erhöht – keine Dividende

Fred Rüegg

Fred Rüegg, CEO Elma Electronics. (Foto: Elma)

Wetzikon – Die Elma Gruppe hat im Geschäftsjahr 2013 einen Gesamtumsatz von CHF 113.0 Mio. (Vorjahr: CHF 111.1 Mio.) erwirtschaftet. Dies entspricht einer Steigerung von 1.7% gegenüber dem Vorjahr. Währungsbereinigt stieg der Umsatz um 2.0%. Dabei zeigten insbesondere die Regionen Americas und Asia laut Angaben des Unternehmens eine solide Leis­tung; beide konnten in einem weiterhin anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld ihre Umsätze in Lokalwäh­rung steigern, während der Umsatz in der Region Europe leicht rückläufig war.

Elma schliesst das Geschäftsjahr 2013 mit einem EBITDA von CHF 5.4 Mio. ab (Vorjahr: CHF 5.0 Mio.). Der EBIT erreichte CHF 2.8 Mio. (Vorjahr: CHF 2.5 Mio.). Auf Stufe Unternehmensergebnis weist Elma einen Gewinn von CHF 0.84 Mio. (Vorjahr: CHF 0.79 Mio.) aus.

Bestellungseingang um 9% gesteigert
Der Bestellungseingang legte insgesamt um 9.0% auf CHF 120.7 Mio. zu (Vorjahr: CHF 110.8 Mio.); währungsbereinigt betrug der Anstieg 9.3%. In der Region Americas stiegen die Bestellungen um 4.3% gegenüber dem Vorjahr; währungsbereinigt legten sie um 5.3% zu. In der Region Europe wurde eine Steigerung von 5.3% erzielt; währungsbereinigt lag das Plus bei 4.5%. Die Region Asia steigerte den Bestellungseingang im Berichtsjahr am stärksten: Gegenüber dem Vorjahr wurde ein Anstieg von 82.2% auf CHF 11.1 Mio. erreicht; währungsbereinigt waren es 84.1%.

In der Region Americas, mit einem Umsatzanteil von 51% die grösste Region der Elma Gruppe, konnte der Drittumsatz praktisch auf dem Vorjahresniveau gehalten werden (–0.1%); währungsbereinigt stieg er um 0.9% auf USD 62.0 Mio. an. Die Region Europe, welche rund 41% zum Gesamtumsatz der Gruppe beisteu­ert, verzeichnete einen Umsatzrückgang von 2.8% auf CHF 46.2 Mio.; währungsbereinigt lag der Rückgang bei 3.5%. In der Region Asia, mit einem Umsatzanteil von 8%, wuchs der Umsatz um 52.1% auf CHF 9.5 Mio.; währungsbereinigt entspricht dies einer Steigerung von 53.6%.

Elma hält an ihren langfristigen Zielen, die Bilanzstruktur zu verbessern, die Nettoverschuldung weiter abzubauen und mittelfristig eine Eigenkapitalquote von über 50% zu erreichen, unverändert fest. Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung daher am 24. April 2014 beantragen, auf eine Dividendenausschüttung zu verzichten.

Ausblick: 2014 mehr Umsatz und höherer Betriebsgewinn erwartet
Im Geschäftsjahr 2014 hat sich Elma neben einer weiteren Umsatzsteigerung die Verbesserung des operati­ven Ergebnisses (EBIT) zum Ziel gesetzt. Zudem werden die mittelfristigen Zielsetzungen, in wirtschaftlich guten Zeiten eine EBIT-Marge von 8 bis 12% und in einer Rezession von mindestens 4% auszuweisen, bestätigt. Um diese Ziele zu erreichen, werden weiterhin wesentliche Anteile des Cashflows in die Entwick­lung der Märkte, die Ausbildung der Mitarbeitenden, den Ausbau der Produkte und in die Produktionsanla­gen investiert. (Elma/mc/ps

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