Ems-Chemie 2011: EBIT steigt auf 294 Mio Franken

Magdalena Martullo-Blocher

Magdalena Martullo-Blocher, CEO der Ems-Chemie.

Ems – Ems-Chemie hat im Geschäftsjahr 2011 einen im Vergleich zum Vorjahr um 3,9% höheren Gruppen-Nettoumsatz von 1,66 Mrd CHF erzielt, in lokalen Währungen hätte der Anstieg 16% betragen. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA stieg um 3,3% auf 346 Mio und auf Stufe EBIT um 4,4% auf 294 Mio CHF.

Die ungünstigen Währungsverhältnisse bremsten das Umsatz- und Ergebniswachstum in Schweizer Franken nach Angaben des Unternehmens vom Freitag «substantiell». Dank der bereits Anfang 2011 lancierten Effizienzprogramme hätten sich jedoch die Kosten deutlich unterproportional entwickelt. In der Folge wurde die EBIT-Marge auf 17,7% von 17,6% im Vorjahr ausgeweitet.

Reingewinn um 4,3 % erhöht
Nach einem Finanzergebnis von -1 Mio CHF im Jahr 2010 war 2011 mit 1 Mio leicht positiv. Die Ertragssteuern stiegen auf 53 Mio von 48 Mio CHF. Daraus ergibt sich für das Berichtsjahr ein 4,3% höherer Reingewinn von 242 Mio CHF. Der Cash Flow erhöhte sich um 1,6% auf 296 Mio CHF, das Unternehmen tätigte im Berichtsjahr Investitionen von 76 Mio CHF.

Erwartungen übertroffen
Mit den vorgelegten Zahlen hat Ems-Chemie die Erwartungen der Analysten (AWP-Konsens) übertroffen. Im Durchschnitt wurde ein Umsatz von 1,62 Mrd, ein EBIT von 282 Mio und ein Reingewinn von 227 Mio CHF prognostiziert.

Dividende von 7 Franken je Aktie
Für das Geschäftsjahr 2011 wird den Aktionären die Ausschüttung einer Dividende von 7,00 CHF je Aktie vorgeschlagen. Im Jahr zuvor waren 6,50 CHF je Aktie plus eine Jubiläumsdividende von 6,00 CHF zur Auszahlung gekommen.

Positive Entwicklung in den Märkten NAFTA und Asien erwartet
2012 erwartet Ems einen Umsatz und ein Betriebsergebnis (EBIT) auf Vorjahreshöhe. In Berücksichtigung der bestehenden finanzpolitischen Risiken werde Ems bezüglich Kosten und Liquidität vorsichtig agieren. Das Unternehmen geht von einer geografisch heterogenen Konjunkturentwicklung aus. Während sich die Märkte NAFTA und Asien (insbesondere China) weiterhin positiv entwickeln dürften, würden sich die ungelösten Struktur- und Schuldenprobleme Europas negativ auf dessen wirtschaftliche Entwicklung auswirken. (awp/mc/pg)

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