Genf: Flugzeugentführung glimpflich ausgegangen

Flugzeugentführung

Passagiere beim Verlassen der entführten Maschine am Montagmorgen.

Genf – Am Flughafen Genf ist am Montagmorgen eine entführte Maschine der Ethiopian Airlines gelandet. Laut Polizeiangaben konnten sämtliche 200 Passagiere das Flugzeug wohlbehalten verlassen. Der Entführer, ein Co-Pilot, ist verhaftet worden. Der Flughafen war am Montagmorgen vorübergehend abgeriegelt worden.

Beim entführten Flug handelt es sich um den ET702 der Ethiopian von Addis Abeba. Die entführte Maschine sollte um 04.40 Uhr in Rom landen, sei aber zur Landung in Genf gezwungen worden. Dort sei sie um 06.05 Uhr gelandet, sagte Polizeisprecher Eric Grandjean weiter.

Um politisches Asyl in der Schweiz nachgesucht
Der Entführer habe die Abwesenheit des Piloten genutzt, um sich in der Pilotenkanzel zu verschanzen. Nach der Landung habe sich der Co-Pilot aus dem Fenster der Pilotenkanzel abgeseilt und sich der Polizei gestellt. Laut Polizeiangaben wollte er politisches Asyl in der Schweiz nachsuchen.

Die Passagiere hätten medizinische und psychologische Betreuung erhalten. Einige von ihnen seien auch zu den Vorfällen durchsucht und befragt worden. Zur Entführung soll es gekommen sein, als die Maschine den Sudan überflog.  (mc/ps)

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