Huber+Suhner erweitert Produktionskapazitäten in Pfäffikon

Huber+Suhner erweitert Produktionskapazitäten in Pfäffikon
Urs Ryffel, CEO Huber+Suhner. (Foto: H+S)

Pfäffikon SZ / Herisau – Huber+Suhner macht einen weiteren Schritt zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit im Technologiesegment Niederfrequenz und plant im Industriequartier in Pfäffikon ZH die Erweiterung der bestehenden Produktionskapazitäten.

Im Zuge der langfristigen strategischen Ausrichtung von Huber+Suhner am Standort Pfäffikon findet ein Grossteil der industriellen Tätigkeiten schon heute im Industriequartier Witzberg statt, wo auf dem firmeneigenen Gelände neben dem voll ausgelasteten Kabelwerk bereits das 2011 eröffnete moderne Mischwerk und das 2014 in Betrieb genommene zentrale Auslieferungslager stehen.

Mit der nun geplanten Erweiterung im Werk Witzberg sollen auch die heute noch am Standort „Dorf“ bestehenden Produktionskapazitäten von dort ins Industriequartier verlagert und integriert werden. Der Hauptsitz mit den zentralen Funktionen verbleibt am bisherigen Standort an der Tumbelen-strasse 20.

Inbetriebnahme 2021
Für Planung und Realisierung sind rund zweieinhalb Jahre veranschlagt. Die Inbetriebnahme der gesamten Erweiterungsinvestition im Witzberg ist für 2021 vorgesehen.

Diese Investition im tiefen zweistelligen Millionenbereich ist ein deutliches Bekenntnis zum Entwicklungs- und Produktionsstandort von Huber+Suhner in Pfäffikon und ein Signal zugunsten eines starken Werkplatzes Schweiz. Die Grundlage hierzu liefert die gute Nachfrage nach Hightech-Lösungen für den Bahnenmarkt und für Automotive im Bereich der Elektromobilität. Beide Märkte bieten hohes Differenzierungspotenzial für das Unternehmen. Als Resultat erwartet Huber+Suhner eine nochmals gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit mit diesen Lösungen.

Die Konzentration der Produktionskapazitäten an einem Standort ermöglicht weitere Effizienzsteigerungen, reduziert Strukturkosten und Komplexität in der Organisation und schafft günstige Voraussetzungen, um Schwankungen in der Nachfrage besser abfedern zu können.

Das nach der Verlagerung der Produktionskapazitäten frei werdende und nicht mehr betriebsnotwendige Areal Tumbelen Nord von rund 24‘500 m2 soll einer neuen Nutzung zugeführt werden. (Huber+Suhner/mc/ps)

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