Implenia und Risa AS gewinnen Infrastrukturauftrag in Norwegen

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Der Langevatn Stausee liegt in der norwegischen Gemeinde Åseral in Vest-Agder. Implenia realisiert gemeinsam mit Risa AS einen neuen Damm sowie einen Tunnel. (Bild: Anders Martinsen / Agder Energi)

Dietlikon – Implenia hat zusammen mit der Risa AS einen Auftrag des Energieunternehmens Agder Energi in Norwegen gewonnen. Dabei realisiert die Arbeitsgemeinschaft einen Damm sowie einen neuen Transfertunnel. Das Auftragsvolumen für das komplexe Infrastrukturprojekt beträgt rund umgerechnet rund 70 Mio Franken.

Dank einer Länge von 210 Metern und einer maximalen Höhe von 40 Metern wird der neue Damm die Kapazität des Stausees auf 46 Mio. m3 verdoppeln. Der alte Staudamm wird zurückgebaut. Der Transfertunnel für die Wassermassen zwischen dem See Langevatn und dem See Nåvatn ist durch Felssturz gefährdet. Implenia baut deshalb zusammen mit ihrem Partner einen rund sieben Kilometer langen Teil des insgesamt 13 Kilometer langen Transfertunnels neu, parallel zur bestehenden Röhre.

Aktuell gibt es vier Tunnelzuflüsse. Diese werden in den neuen Tunnel umgeleitet oder neu gebaut. Die Regulierung des Stausees sowie der bestehenden Tunnel bleiben mit Ausnahme klar definierter Zeiträume während der gesamten Bauzeit von rund drei Jahren in Betrieb. Das Projekt wird voraussichtlich Ende 2020 abgeschlossen sein.

Bautechnisch stellt der Auftrag verschiedene Herausforderungen. Einerseits muss trotz reduziertem Wasserstand im Langevatn mit Wasser in der ganzen Baustelle gerechnet werden. Andererseits werden die neuen Zuflüsse zum Transfertunnel im offenen Wasserlauf realisiert. Entsprechend ist mit sich laufend verändernden Wasserständen zu rechnen. (mc/pg)

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