IVF Hartmann steigert Gewinn um 6 %

Andreas Gisler

Andreas Gisler, CEO IVF Hartmann.

Neuhausen – Die IVF Hartmann Gruppe hat im Geschäftsjahr 2011 den Umsatz leicht um 0,8% auf 118,6 Mio CHF gesteigert. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA erhöhte sich um 0,9% auf 17,1 Mio und auf Stufe EBIT um 0,3% auf 14,8 Mio. Der Reingewinn verbesserte sich auf 13,2 Mio nach 12,4 Mio im Vorjahr, was einem Plus von 6,3% entspricht, wie der Verbandsmaterial-Hersteller mitteilte.

Den Aktionären wird anstatt der Ausschüttung einer Dividende an der kommenden Generalversammlung vom 24. April eine Nennwertrückzahlung in der Höhe von 17,50 CHF je Namenaktie vorgeschlagen. Damit würde sich der Nennwert von bisher nominal 35,00 CHF auf neu 17,50 CHF reduzieren. Im vergangenen Jahr wurden eine Dividende von 15,50 CHF je Aktie ausgeschüttet. Weiter schlägt das Unternehmen an der GV einen Aktiensplit im Verhältnis von 1:10 vor.

Nachhaltige Veränderungen
Die aktuelle Marktentwicklung im Schweizer Gesundheitswesen führe zu nachhaltigen Veränderungen, heisst es weiter. So sei auf Anfang Jahr für sämtliche Schweizer Spitäler, die auf die kantonalen Spitallisten gesetzt wurden, das neue Tarifsystem SwissDRG eingeführt worden. Als unmittelbare Folge steige der Druck zur Optimierung der Kosteneffiezienz bei den Leistungserbringern. Nebst dem Preisdruck seien die markante Aufwertung des Frankens und höhere Rohstoffpreise eine zusätzliche Belastung.

Gut positioniert – Ergebnis mindestens auf Vorjahresniveau
Die IVF Hartmann Gruppe sieht sich aber mit einer klaren Strategie, der damit einhergehenden Fokussierung auf die Leistungserbringerschaft und mit dem internationalen Geschäft gut positioniert. Die Anbieterin von Medizin- und Hygieneprodukten sowie von Dienstleistungen in der Gesundheitsbranche rechnet im laufenden Jahr mit einem Ergebnis, das «mindestens auf Vorjahresniveau» liegen dürfte. (awp/mc/pg)

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