Komax passt Geschäftsstruktur an
Dierikon – Komax baut seine Organisation per 1. Januar 2027 um. Künftig führt der Kabelmaschinenhersteller zwei marktorientierte Segmente statt drei Geschäftsbereiche. Ausserdem kommt es zu Änderungen in der Geschäftsleitung.
Die Konzernleitung wird per Anfang 2027 von fünf auf vier Mitglieder verkleinert, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch hiess. Zu diesem Zeitpunkt übernimmt zudem, wie bereits angekündigt, Roger Albrecht den Chefposten. Bis dahin bleibt Verwaltungsratspräsident Andreas Häberli interimistisch an der operativen Spitze.
Neue Verantwortlichkeiten
Neu in die Konzernleitung rückt Reto Steiner auf. Er übernimmt das Segment Industrial & Transportation. Steiner ist seit September 2022 für Komax tätig, derzeit als Vice President Center of Competence Semi Automation und als Managing Director des Standorts Thun.
Oliver Blauenstein leitet neu das Segment Automotive. Der derzeitige Leiter der Geschäftseinheit Quality Solutions ist seit 2023 Mitglied der Gruppenleitung.
Jürgen Hohnhaus, Leiter der Geschäftseinheit Solutions, und Tobias Rölz, Leiter der Geschäftseinheit Market & Digital Services, scheiden derweil Ende 2026 aus der Konzernleitung aus. In der ersten Hälfte 2027 sollen sie die Umsetzung der neuen Organisation noch begleiten.
«Kein Abbauprogramm»
Mit dem Umbau richtet das Luzerner Unternehmen seine Struktur stärker an Märkten und Kundenbedürfnissen aus. Damit will die Gruppe ihre Stellung im Automarkt sichern und das Wachstum in anderen Märkten gezielter vorantreiben.
Die neu definierten Segmente sollen in ihren jeweiligen Märkten die durchgängige Verantwortung für Produktportfolio, Produktentwicklung, Beschaffung, Operations sowie Vertrieb und Service übernehmen.
Für die Mitarbeitenden soll es keine grossen Veränderungen geben, wie ein Komax-Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP erklärte. Bei der Anpassung handle es sich nicht um ein Abbauprogramm. (awp/mc/ps)