Komax steigert Umsatz 2013 um 18 Prozent

Komax

Dierikon – Das Technologie-Unternehmen Komax hat im Geschäftsjahr 2013 sowohl bei Umsatz als auch Auftragseingang deutlich zugelegt. Das Unternehmen profitierte von der guten Automobilkonjunktur in Nordamerika und Asien. Der Bereich Medtech habe eine Normalisierung gesehen und die Solarsparte steigerte den Auftragseingang trotz der anhaltenden Krise deutlich.

Der Umsatz von Komax wuchs im Berichtsjahr um ca. 18% auf rund 340 Mio CHF. Der Auftragseingang stieg um 28% auf 368,3 Mio CHF, wie das Unternehmen mitteilte. Mit den provisorischen Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten leicht übertroffen.

Stabile Autokonjunktur stützt Nachfrage
Die Sparte «Komax Wire» habe auf den guten Resultaten des Vorjahres aufbauen können und erzielte einen Auftragseingang von 268,9 (VJ 231,1) Mio CHF. Bereinigt um Akquisitionen betrug der Wert 248,6 Mio.

Die Automobileindustrie habe sich 2013 robust gezeigt und die Zulieferindustrie in den USA und Mexiko verzeichneten eine erfreuliche Nachfrage. Insbesondere die Bestellungen von Grosskunden nahm zu, da diese ihre Kapazitäten durch umfangreiche Investitionsprogramme ausbauten oder ersetzten. Auch andere Endabnehmermärkte wie Haushaltsgerätehersteller oder Elektronikunternehmen zeigten eine robuste Entwicklung. Die Zusammenarbeit mit den zuletzt übernommenen Unternehmen entwickle sich den Erwartungen entsprechend, so Komax weiter. Im November hatte das Unternehmen die deutsche SLE Quality Engineering akquiriert,im August die Kabelprüfspezialistin TSK.

Normalisierung im Medtech-Bereich
Das Geschäft bei Medtech habe sich grösstenteils normalisiert, schreibt das Unternehmen weiter. Nach der Zurückhaltung der Kunden 2012 habe sich der Bestellungseingang im vergangenen Jahr spürbar erholt und stieg um 57% auf 75,0 Mio CHF. Dabei legte auch der Anteil des Geschäfts mit Folgeordern zu und Medtech sei mit einem guten Auftragsbestand ins neue Jahr gestartet.

Solar-Sparte steigert Auftragseinang deutlich – Verkaufspläne bestätigt
Die Solarsparte konnte trotz der anhaltenden Krise den Auftragseingang von 9,0 auf 24,4 Mio CHF deutlich steigern. Auch wenn offenbar das gröbste überstanden sei, leiden die Hersteller von Solarmodulen weiter unter Überkapazitäten, heisst es weiter. Die Nachfrage nach neuen Anlagen war 2013 entsprechend gering. Vor diesem Hintergrund sei es erfreulich, dass Komax Solar eine Reihe von wichtigen Aufträgen gewinnen konnte.

Das Unternehmen bestätigte die im August genannten Verkaufspläne für Solar. Der Prozess sei eingeleitet worden und verlaufe im Rahmen der Erwartungen, heisst es hierzu.

Den vollständigen Jahresabschluss und den Geschäftsbericht veröffentlicht Komax am 26. März 2014. (awp/mc/pg)

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