Konsolidierung im Bauhauptgewerbe hält an

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(Foto: Jürgen Fälchle - Fotolia.com)

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Zürich – Die Umsätze im Schweizer Bauhauptgewerbe sind im zweiten Quartal 2015 gegenüber dem Vorjahresquartal etwas zurückgegangen. Rückläufig war insbesondere der Wohnungsbau. Dies geht aus der neusten Quartalsstatistik des Schweizerischen Baumeisterverbandes (SBV) hervor.

Die Konsolidierung im Bauhauptgewerbe hält an: Auch im zweiten Quartal 2015 sind die Umsätze aus dem Vorjahr nicht mehr ganz erreicht worden. Sie sind um 3.0% auf 5.1 Mrd. Franken geschrumpft. Im Wohnungsbau beträgt das Minus 10.3%. Insgesamt bewegen sich die Umsätze im zweiten Quartal aber seit 2010 auf hohem Niveau seitwärts; sie lagen immer zwischen 5.1 und 5.3 Mrd. Franken.

Aufgrund des schwachen ersten Quartals sind die Umsätze im ersten Halbjahr insgesamt um 6.8% gesunken. Dabei spielt jedoch eine Rolle, dass das Vorjahr, welches als Vergleich dient, wegen des milden Jahresanfangs ausserordentlich stark war.

Herausforderndes Baujahr 2015
Im laufenden Jahr werden die Umsätze vom Vorjahr kaum mehr erreicht. Insbesondere im Wohnungsbau wird die Bautätigkeit rückläufig sein. Im langjährigen Vergleich ist das Niveau aber immer noch hoch, weshalb der Rückgang eher eine Konsolidierung denn eine Krise darstellt. Auch gibt es keine Anzeichen dafür, dass eine längere Baisse bevorsteht. Das Volumen der Baubewilligungen beispielsweise hat in den ersten sieben Monaten des Jahres praktisch das Niveau des Vorjahres erreicht. Das schwieriger gewordene gesamtwirtschaftliche Umfeld bietet kurz- bis mittelfristig allerdings auch kaum Wachstumsphantasien. (SBV/mc/ps)

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