Leclanché mit Verlust von 50,7 Mio CHF im 2018

Leclanché mit Verlust von 50,7 Mio CHF im 2018
Leclanché-CEO Anil Srivastava. (Foto: Leclanché)

Yverdon – Leclanché hat im vergangenen Geschäftsjahr 2018 den Umsatz klar gesteigert, aber auch noch mehr Verlust geschrieben. Der Hersteller von Energiespeichersystemen zeigt sich aber dank eines guten Auftragsbestands zuversichtlich für die nächsten Jahre.

Der Gruppenumsatz stieg im Berichtsjahr 48,8 Millionen Franken, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Gegenüber den 18 Millionen im Vorjahr ist das fast eine Verdreifachung. Auf Stufe EBITDA ergab sich ein Verlust von 39,1 Millionen (VJ -31,8 Mio) und unter dem Strich blieb ein Minus von 50,7 Millionen (-38,5 Mio).

Leclanché sei 2018 um fast 100 Mitarbeitende gewachsen und nähere sich der kritischen Grösse, heisst es weiter. Die operativen Ausgaben hätten sich zuletzt stabilisiert und seien auf dem Weg, im Jahr 2020 das „branchenübliche“ Niveau zu erreichen.

CEO Srivastava optimistisch
Konzernchef Anil Srivastava zeigt sich optimistisch: „Wir steigen mit einem soliden Auftragsbestand und zugesagten Projekten im Umfang von über 60 Millionen Franken ins laufende Jahr.“ Das werde höhere Margen und wiederkehrende Umsätzen generieren. Davon entfielen 70 Prozent auf das neue und schnell wachsende Geschäft E-Transportlösungen.

Leclanché gehe davon aus, dass dieser Geschäftsbereich im laufenden Jahr bis zu 20 Prozent zum Umsatz beitragen und seinen Umsatzanteil danach rasch erhöhen werde.

Die Finanzprobleme der letzten Jahre hat Leclanché derweil vom Hals: Die Restrukturierung der Bilanz sei abgeschlossen, schreibt Leclanché. Alle kurzfristigen Fälligkeiten seien bis Ende Dezember 2020 verlängert worden. (awp/mc/ps)

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