LifeWatch: Neues Testverfahren mit ANSAR-Group entwickelt

Yacov Geva

Yacov Geva, CEO und VRP LifeWatch.

Zürich – Der Telemedizinkonzern LifeWatch hat zusammen mit der ANSAR-Group ein neues Testverfahren für sympathische und parasympathische Antworten entwickelt. Damit könne der behandelnde Arzt zum ersten Mal in der drahtlose Herzüberwachungsindustrie parasympathische und sympathische Antworten des autonomen Nervensystems messen, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag.

Mit Hilfe dieser Informationen können zusätzliche klinische Daten für Patienten bereit gestellt werden, die an Vorhofflimmern, Synkopen (Ohnmachtsanfälle), kongestiver Herzinsuffizienz, kardialer autonomer Neuropathie (erhöhtes Mortalitäts- und Morbiditätsrisiko) und Bluthochdruck leiden, heisst es weiter. Insgesamt seien geschätzte 99 Mio Amerikaner von diesen Krankheiten betroffen. Darüber hinaus könnten auch viele Mio Patienten von diesem Test profitieren, die zurzeit Betablocker verschrieben bekommen.

«Wichtiger technologischer Fortschritt»
«Der in unsere ACT Herzfernmessungsplattform integrierte Ansar-Test ist ein wichtiger technologischer Fortschritt», lässt sich Yacov Geva, Verwaltungsratspräsident und CEO von LifeWatch, in der Mitteilung zitieren. Der neue Ansar-Test werde mittels des drahtlosen LifeStar ACT-Herzmonitors durchgeführt und sei rückerstattungsberechtigt. (awp/mc/ps)

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