Lonza übernimmt Micro-Macinazione

Richard Ridinger
Lonza-CEO Richard Ridinger. (Foto: Lonza)

Basel – Der Basler Lifescience-Konzern Lonza hat im Bereich der mikronisierten Wirkstoffe für die Pharma- und Feinchemiebranche zugekauft und das Tessiner Unternehmen Micro-Macinazione erworben. Mit 120 Mitarbeitern habe das Unternehmen im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 20 Mio Franken erzielt, heisst es in einer Medienmitteilung. Verkäuferin ist das Private Equity-Unternehmen Cross. Finanzielle Details der Transaktion werden nicht offengelegt.

Durch die Übernahme des Unternehmens mit Sitz in Molinazzo di Monteggio werde Lonza/Capsugel weltweit führend auf dem Gebiet der Mikronisierung, heisst es weiter. Micro-Macinazione stelle dem Konzern Technologie und Know-how bereit, welche die vorhandenen Kompetenzen in den USA ergänzen, schreibt Lonza.

Mikronisierung mittels Strahlmahlung sei eine bewährte Technik zur Steigerung der Bioverfügbarkeit von Medizinprodukten, heisst es in der Medienmitteilung. Dies werde durch die Verringerung bzw. Begrenzung der Partikelgrösse pharmazeutischer Wirkstoffe erreicht. Durch die Steigerung der Bioverfügbarkeit können niedrigere Medikamentendosen verschrieben werden, wodurch in der Regel weniger Nebenwirkungen auftreten. (awp/mc/pg)

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Micro-Macinazione

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