Lonza veräussert Peptidgeschäft an schwedische PolyPeptide

Richard Ridinger
Lonza-CEO Richard Ridinger. (Foto: Lonza)

Basel – Lonza und die PolyPeptide Grouphaben eine definitive Vereinbarung über die Akquisition des Peptidgeschäfts und des operativen Betriebs von Lonza in Braine-l’Alleud, Belgien, abgeschlossen. Dies teilte der Schweizer Lifesciencekonzern am Mittwoch mit. Das Werk von Lonza in Braine beschäftigt rund 280 Mitarbeitende und ist das Zentrum der Peptidentwicklung und -produktion von Lonza. Die Vereinbarung soll in den kommenden Wochen zu den üblichen Vollzugsbedingungen abgeschlossen werden.

Die Übernahme verstärkt die Produktionskapazitäten und -möglichkeiten von PolyPeptide und ermöglicht dem Unternehmen eine nahtlose Unterstützung seines breiten Portfolios, in dem zahlreiche Produkte vor der behördlichen Zulassung und der kommerziellen Produktion stehen. Lonza Braine wird den direkten Zugang zu zusätzlichen Kapazitäten im Grossmassstab für die Synthese, Aufreinigung und Isolierung von Peptiden bereitstellen, während das bestehende Portfolio fortgeschrittener Produkte Chancen für Synergien und weiteres Wachstum ermöglicht.

Kein Preis
Die finanziellen Bedingungen der Transaktion werden nicht bekannt gegeben. Lonza wird eine nicht cash-wirksame Abschreibung von CHF 44 Mio. in der zweiten Hälfte des Jahres 2016 und danach einen nicht cash-wirksamen Währungsumrechnungseffekt bei Abschluss der Transaktion verbuchen. (Lonza/mc/ps)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.