Maxon hält Umsatz stabil

Maxon hält Umsatz stabil
Maxon-CEO Eugen Elmiger. (Foto: Maxon)

Sachseln – Der Obwaldner Antriebsspezialist Maxon hat den Umsatz im Geschäftsjahr 2025 auf Vorjahresniveau gehalten. Gleichzeitig vollzieht das Familienunternehmen einen Generationenwechsel an der Spitze des Verwaltungsrats.

Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr leicht um 0,1 Prozent auf 595 Millionen Franken, wie Maxon am Mittwoch mitteilte. Der starke Franken führte dabei zu währungsbedingten Umsatzeinbussen von rund 20 Millionen Franken.

Zudem hätten Exportkontrollen Chinas für Seltene-Erden-Magnete zeitweise die Produktion erschwert. Auch die US-Zölle belasteten laut dem Unternehmen das Geschäft, wobei Maxon dank des hohen Anteils an Kunden aus der Medizintechnik weniger stark betroffen gewesen sei als andere Schweizer Industrieunternehmen.

Nach Regionen blieb der Umsatz in Amerika mit 182 Millionen Franken praktisch stabil. In Europa sank er um 3,5 Prozent auf 284 Millionen, während er in Asien und Ozeanien um 8,9 Prozent auf 129 Millionen zunahm.

Vorsichtig optimistischer Ausblick
Für das laufende Jahr zeigt sich Maxon vorsichtig optimistisch. Seit Jahresbeginn hätten die Bestellungen deutlich angezogen, insbesondere in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Mobilität, Medizintechnik und Robotik.

Zudem baut das Unternehmen in mehreren Bereichen zusätzliche Produktionskapazitäten auf. Mit integrierten Antriebseinheiten und mechatronischen Systemen entwickelt sich Maxon nach eigenen Angaben zunehmend vom Komponentenlieferanten zum Systempartner.

Neben den Umsatzzahlen gab Maxon auch einen Wechsel an der Spitze des Verwaltungsrats bekannt: Hauptaktionär Karl-Walter Braun gibt das Präsidium an seine Tochter Bianca Braun ab, bleibt aber Mitglied des Aufsichtsgremiums. (awp/mc/pg)

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