Mehr Stellenangebote in den Bereichen Logistik, Einkauf und Supply Chain

Nicolai Mikkelsen
Nicolai Mikkelsen, Direktor Michael Page. (Foto: Michael Page)

Zürich – Gemäss dem Michael Page Swiss Job Index stiegen die Stellenangebote in den Bereichen Logistik, Einkauf und Supply Chain zwischen März 2016 und März 2017 durchschnittlich um 38%. Die Gehälter in diesen Branchen bleiben hoch – manche können gar mit den Gehältern aus der Finanzbranche mithalten. Leitende Führungskräfte können ein Gehalt von über CHF 200’000 beziehen und haben zudem die Möglichkeit, 10 bis 30% an Bonuszahlungen zu erhalten (siehe Tabelle unten). Zudem können Topkandidaten für begehrte Stellen mit Angeboten von mehreren Arbeitgebern rechnen.

Das starke Wachstum im Jahresvergleich ist auf die unter Druck geratenen Gewinnmargen von Schweizer Unternehmen sowie auf die hervorragende Stabilität der nationalen Supply Chain zurückzuführen. Die Berufsgruppen in den Bereichen Logistik, Einkauf und Supply Chain mit dem grössten Stellenwachstum (März 2016 bis März 2017) waren:

  • Logistikspezialisten: +51%
  • Bestandsplanungsspezialisten: +42%
  • Einkaufspezialisten: +19%

Direktoren Einkauf und Supply Chain am besten bezahlt
Die nachfolgenden Tabellen bieten einen Überblick über die Gehaltsniveaus einiger wichtiger Berufsgruppen:

In Unternehmen, bei denen die Gehälter aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage gekürzt werden, haben die Arbeitgeber stattdessen die Zusatzleistungen erhöht, um Spitzenkräfte anzuwerben. Zu diesen Leistungen gehören beispielsweise kostenlose Mitgliedschaften im Fitnessstudio und Parkplätze sowie die Möglichkeit, die unterwegs verrichtete Arbeit auf die gesetzliche Arbeitszeit anzurechnen.

«Die Aussichten für das restliche Jahr bleiben sowohl für Arbeitgeber wie für Arbeitnehmer positiv», kommentiert Nicolai Mikkelsen, Director bei Michael Page. «Wir beobachten bereits eine hohe Nachfrage nach Fachkräften im Supply Chain sowie nach Experten für die Fertigungsplanung von Dritten. Gleichzeitig besteht dank der lokalen Bildungsmöglichkeiten, der Branchengrösse und des wachsenden Bewusstseins der Kandidaten für die Chancen in Logistik, Einkauf und Supply Chain ein weiter wachsendes Angebot an qualifizierten Kandidaten mit einem schweizerischen Arbeitshintergrund.» (Michel Page/mc/ps)

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