Meyer Burger erhält Auftrag für SWC-Technologie von norwegischer REC Group

Hans Brändle
Hans Brändle, CEO Meyer Burger. (Foto: Meyer Burger)

Thun – Die Aktien des Solar-Zulieferers Meyer Burger steigen nach einem Auftrag für ihre SmartWire Connection Technology (SWCT) kräftig. Die norwegische REC Group hat sich für die Technologie des Unternehmens als Fertigungsbasis für ihre neuesten Produktionsstätten in Singapur entschieden, wie Meyer Burger am Montag mitteilt. Das Auftragsvolumen wird nicht genannt.

Die Installation der SWCT-Fertigungssysteme soll im zweiten Quartal 2018 erfolgen. Die von Meyer Burger entwickelte Technologie kann sowohl bei Heterojunction-Solarmodulen als auch bei PERC/PERT-Solarmodulen eingesetzt werden und biete gegenüber anderen Herstellungsverfahren eine höhere Leistungseffizienz sowie einen deutlich geringeren Silber-Verbrauch in der Herstellung und damit geringere Kosten, heisst es weiter. Durch die Struktur eines SWCT-Moduls werde dessen Stabilität deutlich verbessert und die Lebensdauer verlängert.

«Wichtiger Meilenstein»
Der Einsatz der SWCT von Meyer Burger ist ein weiterer Schritt zur Senkung der Stromerzeugungskosten für PV-Energie», wird Steve O’Neil, CEO von REC Group in der Mitteilung zitiert. «Dass sich REC für unsere modernste SWCT-Technologie entschieden hat, ist ein wichtiger technologischer Meilenstein für uns und die gesamte Branche», sagte Meyer-Burger-CEO Hans Brändle laut Communiqué.

Bei der Bank Vontobel wird die Order positiv gewertet. «Wir halten diesen Auftrag für bedeutsam und positiv, da wir im SWCT-Bereich ein signifikantes Umsatzpotenzial für Meyer Burger erwarten», schreibt der Analyst. Positiv ist auch die Reaktion beim Aktienkurs. Meyer Burger gewinnen im frühen Handel (10.00 Uhr) 4,4% auf 1,67 CHF. (awp/mc/ps)

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