Molecular Partners mit höherem Verlust im ersten Halbjahr

Patrick Amstutz
Patrick Amstutz, CEO Molecular Partners. (Foto: zvg)

Schlieren – Das Biotechnologie-Unternehmen Molecular Partners hat im ersten Halbjahr 2021 einen höheren Verlust als im Vorjahr verbucht. Die Prognosen für die Kosten im laufenden Jahr wurden derweil beibehalten.

Der Gesamtertrag sank auf 4,4 Millionen Franken, verglichen mit 7,5 Millionen im Vorjahr. Der Gesamtbetriebsaufwand stieg dagegen um 8,6 Millionen auf 39,2 Millionen Franken, wie die Gesellschaft am Donnerstag mitteilte. Dies führte zu einem Betriebsverlust von 34,8 Millionen.

Unter dem Strich resultierte ein Nettoverlust von 33,6 Millionen. Im Vorjahr hatte der Verlust noch 24,7 Millionen betragen.

Bis Mitte 2023 finanziert
Der Barmittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich im ersten Halbjahr 2021 auf 52,5 Millionen, nachdem im Vorjahr noch Mittel von netto 27,9 Millionen abgeflossen waren. Die liquiden Mittel beliefen sich per Stichtag 30. Juni auf 174,3 Millionen Franken. Die Gesellschaft sei bis ins zweite Halbjahr 2023 finanziert.

Das gesamte Eigenkapital belief sich per Ende Juni auf 134,6 Millionen, was einem deutlichen Anstieg von 27,4 Millionen gegenüber Ende Dezember 2020 entspricht.

Ausblick beibehalten
Beim Ausblick bleibt das Unternehmen bei seinen früheren Aussagen. So werden 2021 weiterhin Ausgaben im Bereich von 65 bis 75 Millionen Franken erwartet.

Derweil will sich Molecular Partners in der zweiten Jahreshälfte auf die schnelle klinische Entwicklung des Corona-Kandidaten Ensovibep in zwei grossen Studien konzentrieren. Die ersten vorläufigen Daten für die Empathy-Studie mit 400 Patienten würden für die zweite Jahreshälfte 2021 erwartet, die vollständigen Daten dann Anfang 2022. (awp/mc/ps)

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