Novartis beteiligt sich an Impfstoff-Hersteller in China

Novartis-CEO Joe Jimenez.

Basel – Der Pharmakonzern Novartis übernimmt einen Anteil von 85% am chinesischen Impfstoffhersteller Zhejiang Tianyuan. Bei dem Unternehmen handle es sich um einen der grössten privat gehaltenen Impfstoffunternehmen Chinas, teilte Novartis am Dienstag mit. Ein Preis wurde nicht bekanntgegeben.

Der Vorsitzende von Tianyuan, Ding Xiaohang, wird einen Minderheitsanteil am Unternehmen behalten. Mit der Übernahme könne der Pharmakonzern seine Präsenz im chinesischen Impfstoffmarkt ausbauen, heisst es in der Mitteilung. Zudem werde dies die Einführung zusätzlicher Novartis-Impfstoffe in China erleichtern. Ziel von Novartis sei es, in China eine führende Position in der Impfstoffindustrie zu erhalten. Man wolle auch neue Impfstoffe entwickeln für die Bedürfnisse in China entwickeln. China ist laut den Angaben der drittgrösste Impfstoffmarkt der Welt. Der jährliche Umsatz liege bei über 1 Mrd USD, zudem dürften die künftigen Wachstumszahlen im zweistelligen Bereich liegen. (awp/mc/ps)

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