Novartis: Positive Studien-Resultate für Gilenya bei MS

Novartis-CEO Joe Jimenez.

Basel – Das Multiple-Sklerose-Medikament Gilenya des Pharmakonzerns Novartis hat in einer Phase III-Studie mit Patienten mit schubförmig remittierenden Multiplen Sklerose (RRMS) positive Ergebnisse gezeigt. Die Patienten hätten im Vergleich zu einem Placebo eine relative Verbesserung der jährlichen Rückfallraten um 48% aufgewiesen, teilte Novartis am Donnerstag mit.

Zudem hätten die untersuchten Patienten in der Studie auch einen geringeren Gehirnverlust aufgewiesen, was einen sekundären Endpunkt für die Studie darstellte, wie es weiter heisst. Gehirnverlust deutet auf eine langfristige Behinderung bei den Patienten hin. Ein Reduktion beim Fortschreiten des Behinderungsgrads eines Teils der behandelten MS-Patienten versus dem Placebo war allerdings nicht statistisch signifikant.

Breit abgestützte Studie
Die Sicherheit und die Verträglichkeit des Medikaments waren laut Mitteilung konsistent mit dem Sicherheitsprofil des Medikaments in vorherigen Phase III-Versuchen. Die Studie umfasst 1083 Patienten in acht Ländern, die meisten davon in den USA. Die gesamten Ergebnisse der Studie 2309 will Novartis im kommenden Jahr an einem wissenschaftlichen Kongress vorstellen. (awp/mc/ps)

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