Parahotellerie Schweiz erholt sich im dritten Quartal vom Corona-Schock

Parahotellerie Schweiz erholt sich im dritten Quartal vom Corona-Schock
(Foto: TCS-Camping)

Neuenburg – Die Schweizer Parahotellerie hat sich im dritten Quartal etwas vom Lockdown-bedingten Einbruch im zweiten Quartal erholt. Dank der einheimischen Bevölkerung stiegen die Übernachtungen deutlich.

Insgesamt verzeichnete die Parahotellerie im dritten Quartal 7,5 Millionen Logiernächte, nach 1,2 Millionen im zweite Quartal, wie das Bundesamt für Statistik (BfS) am Dienstag anhand provisorischer Zahlen bekannt gab. Damit lag die Zahl der Übernachtungen auch über dem Vorjahreswert von 6,8 Millionen.

Gebucht wurden die Unterkünfte in erster Linie von der einheimischen Bevölkerung. Mit 6,0 Millionen Logiernächten machte die inländische Nachfrage fast 80 Prozent der Gesamtnachfrage aus.

Die kommerziell bewirtschafteten Ferienwohnungen verzeichneten dabei im Berichtzeitraum 2,6 Millionen Logiernächte, nachdem sie im zweiten Quartal von knapp 3,0 Millionen (im ersten Jahresviertel) auf rund eine halbe Millionen eingebrochen waren.

Die Kollektivunterkünfte, zu denen die Jugendherbergen gehören, verzeichnete im dritten Jahresviertel 1,7 Millionen Logiernächte. Im Vorquartal waren es lediglich 0,19 Millionen gewesen, nachdem im ersten Quartal noch 1,3 Millionen Logiernächte gezählt worden waren.

Die Campingplätze verbuchten im dritten Quartal 3,2 Millionen Logiernächte, nach 0,6 Millionen im zweiten Quartal.

Die kumulierten Zahlen der Hotellerie und der Parahotellerie ergaben von Juli bis September ein Total von 16,8 Millionen Logiernächten, wobei 12,8 Millionen (76%) auf das Konto der Schweizer Gäste gingen. (awp/mc/ps)

BFS

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