Roche: Positive Ergebnisse für T-DM1 bei Brustkrebs

Roche-CEO Severin Schwan.

Basel – Das Pharmaunternehmen Roche hat für den Produktkandidaten T-DM1 positive Studiendaten bei der Behandlung von Brustkrebs bekanntgegeben. In der Phase II-Studie wurde die Behandlung mit T-DM1 (Trastuzumab Emtansine) mit der Kombination von Herceptin (Trastuzumab) und Chemotherapie (Docetaxel) verglichen, wie Roche am Donnerstag mitteilte.

Die Studie habe gezeigt, dass bei zuvor nicht behandelten Patientinnen mit fortgeschrittenem HER2-positivem Brustkrebs die Erkrankung länger unter Kontrolle war (progressionsfreies Überleben), schreibt Roche. Zudem seien weniger Chemotherapie-typische Nebenwirkungen aufgetreten. Die Daten sollen auf einem medizinischen Fachkongress präsentiert werden.

Vontobel: «Ermutigende Daten»
Die Daten, die eigentlich erst im 3. Quartal 2011 erwartet wurden, seien ermutigend, kommentiert die Bank Vontobel. Der zuständige Analyst sieht für T-DM1 mögliche Spitzenumsätze von 1,7 Mrd CHF. Sollte die T-DM1 das Krebsmittel Herceptin als Standardbehandlung bei metastasierendem Brustkrebs ablösen, würde er die Schätzungen erhöhen, kommentiert er. Auch die Bank Wegelin kommentiert die Resultate positiv: Roche verfüge über eine gut gefüllte Pipeline, schreibt der Analyst. An der festeren Schweizer Börse liegt der Roche-Genussschein um 10.40 Uhr auf 133,60 CHF, um 0,6% über dem Vortagesschluss. Der SMI legt um 0,7% zu. (awp/mc/ss/upd/ps)

Roche

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