Roche offenbar im Visier der südafrikanischen Wettbewerbshüter

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(Foto: Roche)

Basel / Pretoria – Der Pharmakonzern Roche ist offenbar ins Visier der südafrikanischen Wettbewerbshüter gerückt. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat die Behörde gegen Roche, den US-Konzern Pfizer und den südafrikanischen Generikahersteller Aspen Nachforschungen angestellt wegen möglicherweise überhöhter Preisforderungen für Krebsmedikamente. Die Agentur bezieht sich dabei auf Aussagen von Tembinkosi Bonakele, dem Chef der Behörde.

Roche habe noch keine formelle Ankündigung von Seiten der Wettbewerbskommission in Südafrika erhalten, heisst es vom Unternehmen in einer Stellungnahme auf Anfrage von AWP. Sollte diese eingehen, werde Roche mit den Behörden kooperieren und alle erforderlichen Informationen zur Verfügung stellen sowie auf die möglichen Anschuldigungen reagieren, so eine Sprecherin per E-Mail.

Aspen Pharmacare nahm die Ankündigung der Wettbewerbsbehörde zur Kenntnis und sicherte volle und konstruktive Zusammenarbeit zu. Man habe ausserhalb des regulatorischen Rahmens keine überhöhten Preise verlangt, hiess es weiter. (awp/mc/ps)

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