Schweizer Bonbonhersteller haben 2018 etwas mehr Umsatz erzielt

Zuckerwaren

Bern – Die Schweizer Hersteller von Bonbons haben im vergangenen Jahr trotz einer rückläufigen Absatzmenge den Umsatz etwas steigern können. Vor allem im Inland wurde nach einer langjährigen Schrumpfkur erstmals wieder ein Wachstum erzielt.

Konkret verkauften die 13 industriellen Hersteller 2018 Bonbons und Zuckerwaren im Wert von 369,6 Millionen Franken, 2 Prozent mehr als im Jahr davor. Die Verkaufsmenge ging allerdings um 0,6 Prozent auf 35’651 Tonnen zurück, wie der Schweizerische Verband der Backwaren- und Zuckerwarenindustrie Biscosuisse am Dienstag mitteilte.

Negativ entwickelten habe sich die Verkaufsmengen bei den Hartbonbons (-1,8%), die gut zwei Drittel des Absatzes ausmachen. Bei den Dragées fiel der Rückgang mit 15 Prozent noch deutlicher aus. Positive Wachstumsraten waren laut Mitteilung hingegen bei den Weichbonbons (+8,4%), bei der Kategorie der „anderen geformten Zuckerwaren“ (+3,8%) sowie bei den Gelée- und Gummibonbons (+0,5%) zu verzeichnen.

Erholung im Inland
In der Schweiz wurden 2018 mit 5’901 Tonnen 0,7 Prozent mehr Zuckerwaren verkauft als im Vorjahr. Der Umsatz stieg damit um 1,7 Prozent auf 87 Millionen Franken und kehrte den seit einigen Jahren anhaltenden Negativ-Trend erstmals wieder in ein Wachstum um.

Eher durchzogen lief es im Exportgeschäft. Im Vergleich zum Vorjahr wurden mit 29’750 Tonnen 0,8 Prozent weniger Zuckerwaren exportiert, dennoch stieg der Umsatz um 2,1 Prozent an. Insgesamt 95 Länder wurden laut Biscosuisse mit Schweizer Zuckerwaren beliefert. Angeführt wird die Liste dabei von den USA mit einem Exportanteil von 23,4 Prozent gefolgt von Deutschland (22%), Frankreich (10%) und Spanien (8,9%). (awp/mc/ps)

Biscosuisse

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