Sika-Aktien setzen Kursrutsch nach Saint-Gobain-Deal fort

Jan Jenisch
Jan Jenisch, ehemaliger Sika-CEO. (Foto: Sika)

Sika-CEO Jan Jenisch. (Foto: Sika)

Zürich – Die Aktien von Sika finden noch keinen Boden. Der am Vortag für sämtliche Marktteilnehmer völlig überraschend kommunizierte Kontrollwechsel beim Spezialchemiehersteller von der Gründerfamilie zu Saint-Gobain stellt alle bisher errechneten Bewertungen für die Papiere auf den Kopf. Entsprechend senken Analysten ihre Ratings oder Kursziele. Oder sie stellen sich ganz an die Seitenline und warten ab, bis sich der Rauch gelichtet hat. Für die meisten ist jedoch klar: So viel wert wie früher werden die Inhaberpapiere nie oder zumindest lange nicht mehr sein.

Bis um 09.10 Uhr büssen die Sika-Aktien 8,9% auf 2’762 CHF ein und sind damit erneut die mit Abstand grössten Verlierer bei den Bluechips (Gesamtmarkt SPI: -0,61%). Nach den Verlusten von 22% zu Wochenbeginn wurden somit seit Freitag 2,4 Mrd CHF an Börsenwert vernichtet. (awp/mc/ps)

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